14 gruselige Tiergeschichten


Selbst mit viel Training und Erziehung ist es allgemein bekannt, dass sich Haustiere gegen ihre eigenen Herrchen richten und sie sogar umbringen können. Leider ist das bei allen exotischen Haustieren so, weil sie so gut wie unmöglich zu domestizieren sind. Dazu gehören Löwen, Bären und Schlangen. Diese Geschichten sind traurig und zeigen Versuche, etwas Unmögliches zu schaffen – das Zähmen wilder Bestien. Aber mach dich darauf gefasst, dass es nicht immer ein Happy End gibt – oder eigentlich gar nicht. Denn wer mit dem Feuer spielt…

Photo: Fair Use

1. Travis der Schimpanse
Travis der Schimpanse wurde nach zahlreichen TV-Auftritten und Werbespots mit seinem Frauchen, Sandra Herold, berühmt. 2009 rief sie ihre Freundin Charla Nash, um den 200-Pfund Affen zurück in seinen Käfig zu bringen.


Doch Travis sah, wie Nash eines seiner Spielzeuge hielt und zerfetzte ihr Gesicht und ihre Hände. Herold versuchte, Travis aufzuhalten, indem sie ihn mit einer Schaufel attackierte, doch das erzürnte ihn nur noch mehr. Als die Polizei kam, wollte der Affe auf das Auto losgehen. Soweit kam es aber nicht, denn der Polizist erschoss den wilden Affen. Herold erlag ihren Verletzungen, nachdem Nashs Familie sie verklagte. Einige Jahre später galt Nash als erste Patientin, die eine doppelte Hand- und Gesichtstransplantation erhielt.

Photo: Terry Spivey/Wikimedia Commons

2. Teddy, der Schwarzbär
Familie Walz aus Allentown hat ihren 350 Pfund schweren Schwarzbären schon seit er klein ist. Unglaublich aber wahr: der Bär attackierte und tötete Kelly Ann Walz, als sie sein Gehege säuberte. Sie machte den Fehler, den Käfig zu säubern, als der Bär selber noch drinnen war, was ihn wahrscheinlich verängstigte. Die Nachbarskinder sahen den Angriff mit an und ihr Vater erschoss den Bären. Die Behörden fanden heraus, dass der Mann der getöteten Frau keine gültige Lizenz mehr hatte, wilde Bären zu beherbergen.

Photo: Harvey Milligan/Wikimedia Commons

3. Der Haus-Hirsch, der seinen Besitzer aufspießte
Der Texaner Gerald Rushton hielt illegalerweise einen 500 Pfund schweren Rothirsch in seinem Hintergarten. Einen Rothirsch zu halten ist dabei nicht nur illegal, sondern auch brandgefährlich; vor allem wenn man versucht, das Tier zu domestizieren. Das Tier trampelte den Texaner nieder und spießte ihn auf.

Photo: ABC News

4. Gypsy, die burmesische Python
2009 besaßen Jaren Hare und Charles Darnell eine Python namens Gypsy, die bestimmt schon ein Dutzend mal ausgebrochen war – ihr Käfig wurde lediglich mit einer Decke geschlossen gehalten. Das Paar aus Florida blieb aber bei seinem Haustier. Das änderte sich aber, als sich die Bestie um den Hals der 2-jährigen Tochter schlängelte und sie erwürgte. Experten gingen davon aus, dass die Schlange lange nicht gefüttert worden war und sehr untergewichtig war, als sie das Mädchen erwürgte und essen wollte. Hare und Darnell wurden verhaftet und wurden des Mordes dritten Grades beschuldigt. Es folgten jeweils 12 Jahre Haft.

Photo: National Park Service

5. Der Haus-Berglöwe, der ein Kind essen wollte
Die 30-jährige Amber Michelle Couch hat schon zahlreiche Strafen wegen ihres 150 Pfund schweren Berglöwen erhalten. Das Tier war nicht geimpft und das Gehege war zu klein für seine Größe. Der Hammer kam aber erst noch: die Gitterstangen waren viel zu weit auseinander – ein Sicherheitsrisiko für jeden, der sich näherte. Im Oktober 2011 begab sich ihr Neffe zu nahe an das Löwengehege, worauf er die Wucht seiner Pranken und Krallen zu spüren kriegte. Das Kind überlebte den Angriff, der Löwe wurde jedoch eingeschläfert.

6. Humphrey, das Hippo zerkaut seinen Besitzer
Der Major der südafrikanischen Armee, Marius Els, wurde getötet, nachdem er von seinem Haus-Hippo Humphrey lebensgefährlich gebissen worden ist. Els nahm das Tier zu sich, als es nur 5 Monate alt war und das Tier nach einer Flut angespült wurde. “Humphrey ist wie ein Sohn für mich, er ist wie ein Mensch”, erzählte er vor seinem Tod noch. “Wir haben eine besondere Beziehung zueinander und das verstehen viele Menschen nicht.”

Humphrey hatte ähnlichen Schaden schon einmal angerichtet: er brach oft aus, verfolgte Golfer und tötete Kälber. Afrikanische Behörden ermahnen die Leute, bloß keine Hippos als Haustiere zu halten, sie seien nämlich unmöglich zu zähmen, können bis zu 45 km/h schnell rennen und sind wilder als jedes andere Tier.

Photo:  MonicaVolpin/Pixabay/CC0 1.0

7. Das Kamel, das seinen Besitzer zu Tode trampelte
Die Australierin Pam Weaver erhielt zu ihrem 60. Geburtstag ein Kamel. Was anfangs komisch klingen mag ist völlig normal, da sie eine riesige Weide voll mit Schafen und Rindern besaß. Natürlich sind diese Tiere aber keine Kamele. Sofort versuchte das Tier, mehrere Schafe zu ersticken. Eines nachts versuchte das Kamel dann, sich mit Weaver zu paaren. Nachdem sie das Kamel von sich abstoßen konnte, trampelte das Tier auf ihren Kopf und legte sich auf ihr ab. Sie starb.

Photo: US Forest Service

8. Simba, der tödliche Hauslöwe
Al Abell aus Illinois hatte eine gesamte Brut an exotischen Tieren in einem kleinen Zoo, den er Cougar Bluff Enterprise nannte, darunter einen 500 Pfund schweren afrikanischen Löwen, den er Simba nannte. Abell war im Umgang mit seinen Tieren eigentlich immer vorsichtig, doch irgendwann unterlief ihm ein fataler Fehler – er vergaß, das Schloss des Käfigs abzuschließen, in den er das Tier vorübergehend steckte, um seinen eigentlichen Käfig zu putzen. Die Details zu seinem Tod sind unklar, doch seine Frau fand ihn plötzlich nicht mehr und die anderen Raubtiere waren allesamt auf Adrenalin. Es folgte ein Hin und Her zwischen Löwe und Polizei, was mit dem Tod der Raubkatze endete. Abell wurde neben dem Käfig aufgefunden. Er verblutete, weil die Bisswunde zu groß war.

Photo: Claudio Timm/Wikimedia Commons

9. Hausvipern? Eine schlechte Idee
Alexandria Hall aus Cincinnati, die Unmengen an Reptilien daheim hielt, starb aufgrund einer ihrer hochgiftigen Vipern. Nach dem Biss konnte sie sich zwar noch selbst in die Notaufnahme fahren, verstarb jedoch eine Woche später. Polizisten und Zoologen betraten ihre Wohnung und fanden viele exotische Tiere in Käfigen, darunter giftige Schlangen und weitere Tiere, die sich unter Bergen aus Kleidern und Müll versteckten.

Photo: BigSteeve/Wikimedia Commons

10. Die Haus-Wolfshunde, die ihren Besitzer wegrissen
Sandra Piovesan aus Pennsylvania hielt neun Tiere, die halb Hund und halb Wolf waren und erhoffte sich von ihnen “bedingungslose Liebe”. Die Tiere sind selten und können nur gezeugt werden, indem man Wolfshunde Inzucht treiben lässt oder Wölfe mit Hunden paaren lässt. Die Tiere sind folglich schwer zu zähmen. Es war nicht klar, welche Art Piovesan besaß, doch sie lebte alleine mit dutzenden Tieren, inklusive der Wolfshunde. Sie wurde tot im Gehege der Tiere gefunden, worauf die Tiere eingeschläfert werden mussten.

Photo: Blooming Dedelaus/Wikimedia Commons

11. Die schwarze Witwe
Der Dortmunder Mark Voegel lebte in einer kleinen Wohnung zusammen mit seinen zahlreichen Insekten, die er als Haustiere sammelte. Die schwarze Witwe bedeutete jedoch seinen Abgang. Eine Ablage auf dem Witwenkäfig fiel weg, weshalb sich die giftigen Tiere befreien konnten. Es dauerte Wochen, bis man ihn tot in seiner Wohnung auffand. Die vielen Insekten und Reptilien konnten in der Zwit nicht gefüttert werden, weshalb Mark als Nahrungsquelle dienen musste. Stücke von ihm waren in der ganzen Wohnung verstreut.

Photo: Fred Weyman/Flickr

12. Mann von seinem Bullen zu Tode getrampelt
Einen Tag vor seinem 53. Geburtstag wurde Ricky D. Weinhold aus Pennsylvania von einem tonnenschweren Bullen getötet, den er als Haustier hielt. Laut Ermittlern erlitt er schwere Verletzungen durch Huf und Horn des Tieres. Weil er ein Jahr zuvor schon einmal verletzt worden war, bat ihn seine Familie, das Tier aufzugeben. Er tat es nicht.

Photo: KARK

13. Die Frau, die von ihren Hunden aufgegessen wurde
Eine unbekannte Frau aus Arkansas hielt anscheinend eine Horde von 50 Hunden, die allesamt weder geimpft noch richtig ernährt waren. Als sie plötzlich starb, verschlangen die Tiere ihren Körper. Die meisten Tiere mussten später eingeschläfert werden.

Photo:  Mutinka/Pixabay/CC0 1.0

14. Der Bauer, den die Schweine liebten
Familienangehörige des 69-jährigen Bauern Terry Vance Garner waren schockiert, als sie herausfinden mussten, dass das Gebiss des Mannes im Schweinestall Stunden nach seinem Verschwinden gefunden wurde. Die Behörden schätzen, dass er nach einem Infarkt in den Stall fiel und dann von den 700 Pfund schweren Tieren bewusstlos gerammt worden war. Schweine sind eben Allesfresser.

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