Sie muss sich von ihrem Großvater verabschieden


Ein Sterbefall in der Familie ist nicht leicht. Nie. Selbst wenn man kaum Kontakt zu dem Familienmitglied hat, ist es doch ein Teil der Familie, der weg fällt. Bei Alley Eaton ist dies noch schlimmer, denn ihr wurde ihr Opa genommen. Alley studiert an der ‘Middle Tennessee State University’ in den USA – und weiß keinen anderen Weg, als ihren Frust aufzuschreiben. Ihr fehlt ihr Großvater, der immer für sie da war und sie unterstützt hat. Ihr Brief geht zu Herzen – das alles ist so wahr:

Facebook

“In den Zwanzigern sollte man nicht an den Tod denken. Man sollte Party feiern und das Leben genießen. Niemand glaubt in dem Alter, dass er einen jeden Tag holen kann – einen selbst oder einen, der dir sehr nahe steht. Es ist klar, dass er da ist, in den Nachrichten bekommt man täglich mit, dass jemand gestorben ist, aber das sind Berichte von anderen.
Ich habe meinen Opa verloren und das hat mein Leben verändert. Bei manchen ist es eine plötzliche Veränderung, bei anderen ist es ein langer Prozess. Bei manchen ist es eine enge Bindung, bei anderen kaum eine. Ich hatte meine Großeltern immer bei mir, nahe bei mir. Sie waren meine zweiten Eltern. Sie haben mich mein Leben lang geliebt, sie haben mir viel bei gebracht und mir viel geholfen.”


Facebook

“Mein Großvater war immer ‘Papa’. Er ist gestorben, alles änderte sich für mich. Im Krankenhaus hat er seinen letzten Atemzug getan, ich musste es meiner Mutter sagen, dass er sterben würde. Mein sorgenfreies Leben hatte einen Riss bekommen. Einen großen Riss, ich wurde mit einem Schlag erwachsen. Er war mein Fels in der Brandung gewesen. Immer wieder dachte ich daran, was er alles für mich getan hat. Und ich dachte daran, dass er meine Abschlussfeier nicht mit erleben konnte. Kein wehender Talar, keine baumelnde Kordel für ihn. Er wollte, dass ich das College abschloss. Nur ein Jahr noch, dann hätte er es erleben dürfen.”

Facebook

“Ich fühlte, dass mit meinem Opa auch ein Teil von mir starb. Ich habe in meiner Kindheit mein Leben mit ihnen geplant, habe ihnen meine Träume erzählt. Sie haben um meine Unsicherheiten, meine kindlichen Träume, meine Liebe gewusst. Sie haben mir das Leben erklärt, mir bei meinen Träumen geholfen, haben mich nie aus dem Haus gelassen, bevor ich nicht wusste, dass sie mich lieben. Sie haben meine Sicherheit, mein Glück, mein Lachen vervielfacht. deine Freunde kommen und gehen, aber die Familie ist einfach das Wichtigste.”

Facebook

“Die meisten verlieren ein oder alle Großelternteile im Laufe ihres Lebens. Jeder trauert auf seine Weise, aber wir haben Menschen, die mit uns trauern können. Die Realität ist die einzige Möglichkeit, wie wir weiter machen können. Weiter machen heißt nicht vergessen, denn diese großartigen Menschen werden uns immer begleiten. Sie haben uns das Wichtigste bei gebracht. Ich wünsche mir meinen ‘Papa’ jeden Tag zurück. Ich muss aber lernen, ohne ihn klar zu kommen. Das ist das schlimmste, was ich je tun musste. Ob ihnen klar war, das ihre Enkelkinder so sehr um sie trauern? Wir leben für sie und agieren so, dass sie stolz auf uns sein können.”

Eine unglaublich schöne Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern. Mehr Kinder sollten solche Großeltern haben. Teile den Beitrag, um auch andere zu begeistern.

Quelle Facebook
Loading...