Der halb verhungerte Hund versucht ihr zu helfen


Angst und Hunger zu haben, muss schlimm sein. Deshalb ist es verständlich, dass der Streuner niemanden zu sich lässt, niemandem vertraut. Bis er unterwegs ein Mädchen sieht, welches alleine auf einer Straße liegt. Seit Wochen ist er alleine unterwegs, auch wenn er es nicht weiß, er findet das Mädchen in den Bergen bei Evans Creek, USA. Öfters schon haben Autofahrer versucht, ihn einzufangen, aber nie hat er jemanden an sich heran gelassen. Der große Hund ist schon als ‘Bär’ bekannt, auch wenn er inzwischen nur noch Haut und Knochen ist. Von einem Bär ist nicht mehr viel zu sehen.  

Twitter/Life With Dogs

Die Tierschützer Amanda Guarascino und Dylan Parkinson haben von Bär gehört und wollen versuchen zu helfen. Deshalb fahren sie in die Nähe, wo man ihn das letzte Mal gesehen hat – und sehen den armen Hund. Alleine und offensichtlich verzweifelt sitzt er am Straßenrand, aber selbst nach langen Stunden locken und warten ließ sich Bär nicht einfangen.


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Dann kam Amanda eine Idee – sie legte sich auf den Boden und tat so, als wäre sie verletzt. Immer näher rutschte sie zu Bär, immer mit dem Rücken zu ihm gewandt. Er fing hin und wieder an zu knurren, vermutlich zu erschöpft, um weg zu laufen, und Amanda rollte sich dann zusammen und wartete. Dann robbte sie wieder näher. Wieder dauert es Stunden, Dylan kümmert sich so lange um andere Autofahrer, damit sie weder den Hund, noch Amanda überfahren oder anhalten und alles kaputt machen.

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Irgendwann war dann Amanda bei Bär angekommen. Der Hund kuschelte sich sogar an sie, um sie zu wärmen – die Straße war bitterkalt und Amanda lag immerhin schon lang auf dem Asphalt. Die Rippen des Hundes kann sie durch ihre Jacke spüren, aber sie hat endlich das Vertrauen des ängstlichen Hundes gewonnen. Er läuft nicht mehr weg, die beiden können ihn ins Auto tragen und Amanda kuschelt während der gesamten Fahrt zum Tierarzt mit Bär.

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Endlich bekommt der Hund Hilfe, Wärme, Liebe und medizinische Versorgung. Dylan und Amanda lieben ihren Schützling.

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Erstaunlich, wie lange Menschen kämpfen können. Stundenlang kämpfen um ein Lebewesen, stundenlang auf der kalten Straße liegen. Ein wahres Happy End. Teile den Beitrag.

Quelle Facebook
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