Diese Lebensmittel machen einen Blähbauch – und das hilft dagegen


Schon wieder Bauchschmerzen. Das ist doch so nervig. Dann ist der Bauch auch noch so aufgequollen, dass man schon gefragt wird, ob man schwanger ist. Nein, verdammt! Ich hab Gase im Bauch und die bekomme ich nicht mehr los! Oder? Gibt es keine Mittel, die gegen die Bauchschmerzen und das Aufgebläht-sein helfen? Natürlich gibt es sie. Natürliche Hilfmittelchen, die unsere Omas noch kannten, die aber heute mit unseren Medikamenten völlig in Vergessenheit geraten sind. Oft ist die ungesunde Ernährung schuld, aber auch eine Nahrungmittelunverträglichkeit kann Schuld sein. Ob es die Laktose oder die Fruchtsäure ist, das musst du mit deinem Arzt heraus finden. Wenn es aber keine Erkrankung ist, kannst du auch diese Tipps ausprobieren – du musst mit diesem Leiden nicht leben: 

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#1 Vermeide es, Luft zu schlucken. Es kann bei manchen Menschen einen deutlichen Effekt auslösen, denn der dicke Bauch kann von zu viel Luft in den Gedärmen kommen. Esse langsam, kaue Kaugummi nur kurz, halte bei Nervosität den Mund geschlossen. Zudem lassen uns Strohhalme viel Luft schlucken – also lass diese lieber weg.

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#2 Trinke stilles Wasser, mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag. Kohlensäure im Wasser kann einen Blähbauch mit produzieren, da die Luftblasen sich nicht im Magen lösen und in den Darm weiter wandern. Verteile das Wasser bestmöglich über den Tag.

#3 Da Ananas und Papaya Enzyme wie Bromelain und Papain enthalten, helfen sie bei der Darmtätigkeit. Die Proteine werden dadurch im Darm gespalten. Die Früchte sind gute Zuckerlieferanten im Obstsalat oder als Smoothie.

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#4 Ballaststoffe helfen deinem Magen-Darm-Trakt. Daher solltest du deinen Ballaststoffzufuhr erhöhen. Fertiggerichte, FastFood und Süßigkeiten durch Obst, Gemüse und Vollkornprodukte ersetzen. Allerdings nach und nach und nicht auf einen Schlag, damit dein Körper Zeit hat, sich daran zu gewöhnen. 10 bis 15 g Ballaststoffe pro Tag sind empfohlen.

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#5 Wenn du deinen Darm morgens wecken möchtest, solltest du einige Spritzer Zitrone in heißem Wasser genießen. Grüner Tee mit Zitrone ist eine Alternative. Im grünen Tee ist auch Koffein enthalten und du wirst wach.

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#6 Ein zu großer Mageninhalt kann auch leicht zu dem aufgeblähten Gefühl führen. Wenn du nur 1 oder 2 Mal am Tag isst, ist dein Magen vielleicht überfordert. Kleinere Portionen helfen, dass er es leichter hat. Zudem solltest du nur essen, bis du satt bist, nicht bis der Bauch spannt.

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#7 Es gibt falsche Obst- und Gemüsesorten. Gesund sind sie alle, aber einige können einen Blähbauch auch begünstigen. Andere helfen deiner Verdauung. Kirschen, Mangos, Trauben sind voller Fruchtzucker und machen einen Blähbauch. Erdbeeren, Orangen, Heidelbeeren und Melonen helfen dagegen. Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch treiben, weil sie viel Kohlenhydrate haben. Zucchini, Gurken, Spargel helfen bei einem Blähbauch. Spargel sind zudem noch gut für die Bakterien im Darm.

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#8 Es gibt Tees, die bei der Verdauung helfen. Mitunter sind das Pfefferminze, Zimt, Kümmel, Ingwer, Zitronengras. Zudem beruhigen sie den Magen, also sind sie auch für andere Magenbeschwerden gut.

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#9 Je mehr Schlaf du bekommst, umso besser. Der Stoffwechsel wird langsamer, wenn man zu wenig schläft. 7 bis 9 Stunden pro Nacht werden empfohlen.

#10 Auch wenn keine Lactoseintoleranz fest gestellt wurde, kann einen Milch belasten. Dasselbe ist bei Gluten der Fall. Hilfreich ist, diese Lebensmittel eine Zeit lang zu meiden und zu testen, ob es besser wird.

#11 Reduziere das Salz, denn es fördert Wassereinlagerungen in den Zellen. Diese können einige Kilos auf der Waage ausmachen. Würze das Essen nicht mehr so stark mit Salz.

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Aber bedenke immer, dass du deinen Körper nicht überfordern solltest. Auch bei einer Nahrungsumstellung solltest du behutsam vorgehen. Die blähbauchfördernden Dinge kann man ja trotzdem ab und an zu sich nehmen – nur eben weniger als bisher.

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Quelle Popsugar
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