Bärin wird aus viel zu kleinem Käfig gerettet


Cäsar ist eine Braunbärin, die die Hölle auf Erden erlebt hat. Auf einer chinesischen Zuchtfarm erntet man die Gallenflüssigkeit von Bären, um damit traditionelle chinesische Medizin herzustellen. Diese Medizin ist sehr kostbar und findet immer noch großen Absatz. Etwa 10.000 weitere Braunbären, die auf den Gallenfarmen Chinas ein trauriges Dasein fristen, leben auf engstem Raum in einem winzigen Käfig. Die Bärin ist vollständig isoliert und hat keinen Kontakt zu anderen Bären. Aus ihrer engen Weste aus Metall gibt es kein Entkommen. Niemals wird sie daraus herausgelassen.

Youtube/thisisacryforhelp1

Um ihren Körper ist eine metallene Röhre angebracht, in der ein grober Latexschlauch steckt. Dieser Schlauch führt direkt in die Gallenblase des Bärs, in seine offene Wunde, die nie Gelegenheit hat, zuzuwachsen.


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Nur durch ein Wunder überlebt Cäsar diese Jahre. „Niemand kann sich vorstellen, was für Qualen die Tiere auf Gallenfarmen ausgesetzt sind”, berichtet die Tierhilfsorganisation Animals Asia über die Farmen, auf denen man die Tiere hält um an die begehrte Flüssigkeit zu kommen.

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Instagram/animalsasia

„Mittlerweile wurden diese Metallwesten verboten. Das garantiert aber immer noch nicht, dass sie nicht mehr verwendet werden”, berichtet Steve Jackson von Animals Asia. Ein Jahr braucht die Organisation um ihr Vorhaben durchzusetzen, dann ist es soweit: Einige der Bären, darunter auch Cäsar, können von der Farm gerettet werden. Die Prozedur der Öffnung von Cäsars Metallweste dauert lange, da man sie vorsichtig öffnen muss. Schließlich kann das gequälte Tier befreit werden.

Cäsar hatte sich heute völlig verändert. Mit ihren 271 Kilo ist sie zu einem gesunden Bär geworden, der ein glänzendes Fell hat Stärke ausstrahlt. „Alle ihre Wunden verheilt, sie hat keine Narben mehr und hat sich zu einem sehr schönen Bär entwickelt“, erzählen ihre Retter glücklich. In ihrem neuen Zuhause im Tierreservat von Animals Asia planscht Cäsar sehr gern im Wasser und gräbt in der Erde herum. Es ist wunderbar, dass dieser arme, gequälte Bär letzten Endes doch noch ein schönes Zuhause gefunden hat und er sich so gut erholen konnte. Teile den Artikel um andere für diese furchtbaren Schicksale zu sensibilisieren.

Quelle The Dodo
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