Liebe - Page 14

Heiratsantrag mit Monopoly

Liebe ist etwas schönes. Die Schmetterlinge im Bauch, wenn man den anderen sieht, an ihn denkt, das ist einfach das Schönste der Welt. Auch Justin Lebon hat seine Auserwählte in Michal Ott gefunden. Seit 4 Jahren sind sie verliebt wie am ersten Tag – und doch ist da etwas, was er ihr sagen muss. Er verpackt es in eine wundervolle und erstaunliche Überraschung, die er seiner Herzensdame gibt. Zu Weihnachten soll es so weit sein, er nimmt sie mit ins Wohnzimmer, auf dem Tisch liegt ein großes Packet für Michal. Aber was hat Justin darin versteckt?

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Michal reißt voller Vorfreude das Geschenkpapier auf – und erstarrt. Warum schenkt er ihr das?

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Ein Monopoly-Spiel, selbst gebaut, was soll das nur? Es ist ein schönes Geschenk, aber das zu Weihnachten? Schon mysteriös. Michal bedankt sich artig, fühlt sich aber in der Situation nicht wirklich wohl. Justin überredet sie, das Spiel mit ihm zu spielen. Jetzt sofort. Sie haben zwar in ihrer Kennenlernphase viele Stunden Monopoly gespielt, aber das ist doch etwas merkwürdig. Da er aber nicht locker lässt, spielt sie mit ihm.

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Justin war ihre Reaktion klar, er ist nicht überrascht. Aber er lässt sich nichts anmerken und sie spielen. Michal weiß allerdings nicht, dass die Würfel manipuliert sind und sie damit gleich beim ersten Mal auf dem Ereignisfeld landet.

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Die Ereigniskarte ist nicht irgendeine Karte. Justin hat einen Heiratsantrag darauf eingraviert. Sie soll zudem auf das ‘Einkommenssteuer’-Feld ziehen. Sie tut, wie ihr geheißen.

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Justin hat einen Griff am Spielfeld angebracht, mit dem sich das ‘Einkommenssteuer’-Feld anheben lässt. Dies tut er jetzt und fällt auf die Knie, Michal weiß gar nicht, wie ihr geschieht. Ein Ring kommt zum Vorschein, welchen er ihr nun reicht. Ihr stockt der Atem, als sie ihren Freund so sieht.

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Gerührt und fassungslos, mit Tränen in den Augen antwortet sie natürlich mit: “Ja.” Glücklich steckt Justin seiner Herzensdame den Ring an den Finger. Das Paar stößt auf die Verlobung an.

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Der Bau des Spielbretts hat Justin drei Monate beschäftigt. So lange plante er auch seinen Heiratsantrag, alles ist zum Glück perfekt abgelaufen.

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Ein toller Mann, ein toller Gedanke. Die beiden sind inzwischen glücklich verheiratet. Teile diese wunderbare Idee!

Quelle Imgur

Gefährliche Hochzeitsfotos

Wie sehr vertraust du deinem Partner? Selbst nach der Eheschließung ist das nicht immer 100%ig. Hier wird aber unbedingtes Vertrauen erfordert – und das ausgerechnet bei den ersten Bildern in einer jungen Ehe. Ein Fotograf macht die weltweit extremsten Hochzeitsbilder – während das Paar in eine über 100 Meter tiefe Schlucht blickt! Was wir davon halten sollen? Der Wagehals Jay Philbrick bietet Paaren ein wahrhaft einzigartiges Hochzeitsfotoalbum an. Für die Bilder ermutigt er sie, ihre Leben in die jeweils anderen Hände zu legen und sie eine endlos hohe Klippe hinunter hängen zu lassen. Die Eheleute Christie Sulkoski und Kevin Coleman haben nun Hochzeitsbilder, in denen sie in ihren Hochzeitsklamotten eine Klippe hinunter hängen:

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Zwischen den Eheleuten geht es um die Grenzen ihrer Ehe, des Vertrauens in der Ehe. Sie baumelt von einem Felsvorsprung, gehalten von seiner Hand. Eine symbolische, stellvertretende Geste für den Rest ihres gemeinsamen Lebens. Der 62jährige Fotograf Jay meint, dass die Kante etwa 10 Meter unter dem Gipfel ist, etwa 100 Meter über dem Boden liegt. Die Brautleute werden mit einem Seil gesichert auf den Sims hinab gelassen, die Gurte und das Sicherungssystem ist verlässlich. Die Fahrt hoch zur Klippe ist gefährlicher als der Abstieg und die Bilder. Auf dem Sims werden die beiden gesichert.

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Trotz allem eine mutige und furchteinflößende Perspektive. Unter den Beinen 100 Meter freier Fall – wer hätte da keine Angst?

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Die Braut, Christie hängt von der Klippe. Anscheinend hält sie nur die Hand ihres Mannes, als letzte Rettung. Aber beide sind gesichert, keiner war in Gefahr.

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Der Fotograf erzählt, dass viele Bräute ihr Brautkleid schon an haben, wenn sie absteigen, aber manche Kleider sind auch zu lang, oder sie haben Angst, die Kleider zu verschmutzen. Viele kommen nur wegen dieser Fotografien zu dem Fotografen, der in North Conway, New Hampshire lebt. Er hat diese Art, Extremfotografien zu gestalten, die begeistern. Jahrelang hat er als Kletterführer in den Bergen gearbeitet und kam so auf die Idee. Angeblich sucht er zwar nicht die Gefahr, aber dies sind für ihn die wunderbarsten Orte. Gletscherklippen, steile Schneehänge und unter Wasser – das sind seine Orte. Sie haben alle ihre eigenen Herausforderungen, dazu kommt immer die Kundenbetreuung, der Umgang mit bestimmten Utensilien und andere Gefahren. Wenn das Paar bereit ist, bekommen sie Tipps, wie sie sich bewegen, verändern sollen, neue Posen sind immer willkommen.

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Aber nicht nur Paare fotografiert Jay. In den meisten Bildern sind die Sicherungen nicht sichtbar, so geschickt setzt er Licht und Schatten und Winkel ein. Er arbeitet so wenig wie möglich mit Photoshop. 90 Minuten dauert ein durchschnittliches Shooting, Jay’s Frau Vicki ist meist dabei, oft auch ein dritter Kletterführer, damit die Ausleuchtung auch stimmt. Viele der Aufnahmen stammen aus den White Mountains, New Hampshire, seit 2008 fotografiert Jay so. Das erste Paar, welches er so fotografierte, waren erfahrene Kletterer, die Jay halfen, seine erste Idee ausbauen zu können.

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Ob er absichtlich nach gefährlichen Stellen sucht, verneint der Fotograf, aber er scheint immer auf solchen Plätzen zu landen. Schnee, Eis, Wasser, Fels – und der Erfolg gibt ihm recht.

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Aber man sollte immer mit einem Profi zusammen arbeiten, sonst kann schnell etwas schief gehen.

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Die Ballerina ist eines der besten Werke – wie sie ihre Schritte auf der engen Klippe einübt.

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Die Arbeiten sind genial, im Nachhinein sieht man die Sicherheitsausrüstung nicht mehr. Manchmal braucht er dafür Photoshop, meist aber ohne.

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Als Fotograf muss er sich körperlich ganz schön ins Zeug legen, über, unter, neben dem Paar, Jay gibt alles, um perfekte Bilder zu bekommen. Er hat immer neue Ideen, wie er ein Paar so schön in Szene setzen kann, schöne Objekte in einer rauen und harten Umgebung. Nur einmal hat eine Braut kalte Füße bekommen, als sie die Klippe gesehen hat, das Shooting wurde dann an einem weniger gefährlichen Ort fort gesetzt.

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Auch Vicki, Jay’s Frau ist von der Art dieser Fotografien begeistert.

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Naturschauspiele und Landschaften als Kulisse – schöner als ein angelegter Garten. Auch das Paar vor den Polarlichtern ist atemberaubend schön. Dieses Paar ist übrigens auch das, welches bei der Klippe gekniffen hat. Die Shootings beginnen bei Sonnenaufgang, um genug Licht und Zeit zu haben, das eine perfekte Bild zu finden.

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Oft braucht es stundenlang, bis alles stimmt, manchmal müssen sich die Nebel erst verziehen. Die meisten Paare warten geduldig.

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Eine der Bräute bestand auf Eis als Thema – diese kleine, eisige Höhle war perfekt für dieses Vorhaben.

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Ganz nah von oben fotografiert ergeben sich wunderbare Bilder. An manchen Tagen ist viel Nebel, da wird dann improvisiert und es werden wunderbar dramatische Bilder daraus. Manchmal ist auch der Nebel zu dicht, so dass er das Paar nicht mehr erkennen konnte. Aber es darf auch nicht jeder diese Bilder machen, Jay wählt seine Modelle sorgfältig aus. In seinem Portfolio kommen Models, Tattoo-Models und Tänzerinnen vor, die nach dem gewissen etwas suchen.

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Heute arbeitet er mit vielen Menschen zusammen, an vielen verschiedenen Orten.

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Was denkst du über diese Idee? Teile diesen Beitrag!

Quelle PhilBrickPhoto

Das verrät das Händchen-Halten über eine Beziehung

Uns sind die Beziehungen zu unseren Mitmenschen wichtig, weshalb wir oft versuchen, sie zu analysieren. Die menschliche Natur ist einfach so, dass das, was wir nicht verstehen können, erklärt werden muss. Händchen halten ist in einer Beziehung wichtig. Wie wichtig, das wusste ich aber nicht. Es geht hier nicht nur um die Beziehung zum Partner, sondern viele von uns nehmen viele Menschen hin und wieder an die Hand, auch Eltern, Bekannte, Kinder, Freunde. Das kann viel über die jeweilige Beziehung aussagen. Hier ist eine Ansammlung von verschiedenen Händchen-Haltungen und ihre Bedeutungen:

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Sehr häufig in jeder Beziehung. Meist dominiert die obere Hand auch in der Beziehung, aber es ist eben auch der Beschützer.

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Verflochtene Finger bedeuten Nähe, eine enge Bindung.

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Rein physisch ist hier nichts, die tiefe Verbindung steht im Mittelpunkt.

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Verspielt, Romantiker, auch wenn die Geste keine Intimität ausdrückt.

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Der Körperkontakt steht hier im Mittelpunkt.

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Beschützend und doch locker. Öffentlich braucht man keine Zärtlichkeiten.

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Eine alte Art, Händchen zu halten, auf vielen alten Hochzeitsbildern zu sehen.

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Respektvolle Beziehung, selbstbewusst ineinander.

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Eng und liebevoll.

Na, wie lauft ihr mit eurem Umfeld? Teile den Beitrag!

Quelle LIKEMAG

5 Phasen einer Liebesbeziehung

Beziehungen verändern sich, man lernt sich kennen, verliebt sich – oder auch nicht, lebt sich zueinander, aneinander vorbei, auseinander, bleibt zusammen oder trennt sich. Laut Roland Weber, einem bekannten Paartherapeut, gibt es sogar fünf Phasen in einer Beziehung. In jeder Beziehung. Es sollen immer die gleichen sein, und meist ziehen sich die Phasen in einer ähnlichen Länge hin – oder die Beziehung bricht dann ab. Egal, ob reich oder arm, diese Phasen macht angeblich jeder durch – und irgendwie kommt mir das bekannt vor:

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Die ersten beiden Phasen hat angeblich schon jeder mal mit gemacht, und sie sagen noch rein gar nichts darüber aus, was aus einer Beziehung wird. Aber auch alle fünf Phasen garantieren nicht, dass die Beziehung ewig halten wird, denn oft verändern sich Menschen. Aber man weiß, ob man sich in der näheren Zukunft versteht und miteinander aus kommt.

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#1 Angeblich ist man nur in dieser Phase richtig verliebt, was aber ein großer Fehler ist. Diese Phase der Verliebtheit, die Schmetterlinge im Bauch, können mit dem richtigen Partner immer wieder belebt werden. Der Unterschied zwischen Verliebtheit und Liebe? Die Liebe wird immer stärker, die Verliebtheit vergeht. Nur die guten Seiten sieht man, beide sind auf Wolke 7. Schattenseiten? Hat der andere nicht. Blind vor Liebe? Ja. In fast jedem Fall. Trennungen sind undenkbar und wenn, dann ist der Weltschmerz groß. In dieser Phase wächst man zu einem festen Paar zusammen, 3-18 Monate dauert diese Zeit. Viele Partnerschaften enden genau dann, weil das Kribbeln im Bauch fehlt.

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#2 Wo ist unser Verliebtheits-Gefühl hin? Die Schattenseiten tauchen auf. Wir werden kritischer, haben Probleme, die eine Beziehung aushalten und lösen muss. Unterschiede werden klar, manchmal fragen wir uns, wie wir uns so täuschen konnten. Gemeinsamkeiten sind idealer Weise noch da, aber diese Unterschiede! Und ständig nörgelt der Partner an einem rum. Hier trennen sich noch mehr Wege. Meist ist diese Phase nach 3 bis 4 Jahren vorbei. Beide müssen ab hier an der Beziehung arbeiten, an ihrer Liebe feilen und sich Zeit füreinander nehmen. Ist es mit der Verliebtheit vorbei? Ja, aber die Liebe hat die Chance zu wachsen. Denn wir sehen einander jetzt so, wie wir sind und können urteilen, ob wir damit leben können. Kompromisse sind gefragt.

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#3 So viele Gegensätze? Die dritte Beziehungsphase ist hart für jede Beziehung. Ist es nicht doch besser, sich zu trennen? Diese Frage steht im Mittelpunkt. Es geht viel um Macht, Revier- und Konkurrenzkämpfe, niemand gibt nach. Sicher, dass es der richtige Partner ist? Jetzt nicht mehr. Aber es wird besser, versprochen – man muss nur durch halten.

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#4 Wo stehen wir? Wie funktioniert der andere in dieser Situation? Diese Antworten kann man jetzt geben. Machtkämpfe sind ausgestanden, die Persönlichkeiten und Grenzen sind gesetzt. Man ist ein Paar, aber auch eine Einzelperson und kann sich entwickeln, ohne die Bindung so schnell zu verlieren. Balance ist das Zauberwort. Ich, du, wir, das ist definiert. Das Interesse am Partner ist wieder da, viele neue Seiten aneinander entdeckt.

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#5 Wo ist mein Zuhause? Die fünfte Phase ist wunderbar. Man kennt und liebt sich, die Masken wurden alle herunter gerissen. Nur wenige Paare schaffen es hier hin. Zu wenig Verständnis und Akzeptanz ist in unserer Zeit verbreitet. Höhen und Tiefen sind gemeistert, man wurde zusammen geschweißt. Die Stärken und Schwächen des jeweils anderen sind bekannt, mein Zuhause ist mein Partner. Wenn man das sagen kann, dann ist man in dieser Phase. Gemeinsame Projekte, aber auch Einzelprojekte, in denen man sich gegenseitig stützt, gehören dazu. Individuelle Regeln sind abgeklärt.

Wo steckt ihr? Teile den Beitrag, um auch andere aufzuklären.

Quelle FORSCHUNGUNDWISSEN

Paar stirbt nach 62 Ehe-Jahren Hand in Hand

62 Jahre waren sie zusammen, Seite an Seite. Das ist heute so unglaublich ungewöhnlich, dass man ihre Liebe erzählen muss. Meine Großeltern sind auch nach vielen Jahren noch zusammen, aber sie streiten so oft – selbst als kleines Kind dachte ich mir öfters, dass Glück anders aussieht. Aber vielleicht lieben sie auch gerade das aneinander. Ich weiß es nicht, und ich bin bei meinen Großeltern auch nicht in der Position, etwas zu urteilen. Bei Maxine und Don war es Liebe auf den ersten Blick, eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht:

1952, das ist das Jahr, in dem sie sich kennen lernen.

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Auch noch Jahre, nachdem sie sich das Ja-Wort gegeben haben, sind die beiden wie frisch verliebt.

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Sie gründeten ihre Familie, adoptierten aber noch zwei weitere Kinder. Ihr Leben war voller Liebe – die wollten sie ihren Kindern weiter geben.

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Don war immer stolz auf seine bezaubernde Frau, selbst als sie älter wurden, nahm ihre Liebe nicht ab.

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Sie hielten immer Händchen, wie an ihrem ersten, gemeinsamen Tag.

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Die gemeinsame Zeit schweißte die beiden nur noch stärker aneinander.

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Beste Freunde und ein wunderbares Liebespaar. So werden sie beschrieben.

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Selbst in ihren letzten Minuten hielten sie einander die Hand.

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Maxine schloss die Augen als erstes, Don folgte ihr nach nur wenigen Stunden.

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Don hatte auf seine große Liebe immer aufgepasst und ließ ihr den Vortritt.

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Seine letzten Worte: “Schaut euch meine wunderschöne Ehefrau an!” Er lächelte, als hätte er sich gerade erst verliebt.

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Eine so starke Liebe kennt kein Ende.

Jeder Mensch, der so eine Liebe erfahren darf, kann sich glücklich schätzen. Glück und Liebe – was braucht der Mensch mehr?

Teile diese wunderbare Geschichte.

Quelle YOUTUBE

Das ist was wirklich zählt, wenn du die große Liebe finden willst

Joan ist 70 Jahre alt und lebhaft. Ihr Alter sieht man ihr nicht an, sie hat wunderschöne, blaue Augen und weiße, glänzende Haare. An der Küste von San Diego erzählt sie: “40 Jahre sind wir jetzt verheiratet. Mit Hoch und Tiefs, aber immer glücklich.” Aber wie haben sie es geschafft, dass die Liebe zwischen ihnen weiter bestand und nicht, wie so oft in dieser Zeit, in die Brüche geht? Ihre Antwort lässt auf sich warten. Die Erinnerung scheint sie für einen Moment zu überwältigen: “Wir haben immer getanzt.” Ihr Lächeln und diese einfache Antwort hauen mich um. Aber wie kann man die Liebe frisch halten? Kann Liebe so einfach sein?

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Unsere besten Freunde gehen seit Jahren zu einem Paartherapeuten, geben viel Geld aus, um ihre Ehe zu retten. Aber sie schaffen es trotzdem nicht. Immer, wenn wir miteinander aus sind, gibt es eine Szene. Immer. Es ist anstrengend, und man kann ihnen ansehen, dass sie nicht glücklich sind. Was machen sie anders als Joan und ihr Mann John? Fast ein Jahrhundert sind sie zusammen und lieben sich noch immer, sie sind noch immer glücklich. Weil ihre Füße miteinander tanzen durften?

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Joan und John haben sich beim Tanzen kennen gelernt. Das ist ihre gemeinsame Leidenschaft, bis heute. Sie haben sich ein wundervolles Leben darum aufgebaut. “Wir haben immer getanzt.” Diese Worte brennen sich ein. In meinem Umfeld gibt es viele Scheidungen – und wenn sie sich nicht scheiden lassen, dann sind sie oft unglücklich. Ich bin ein Scheidungskind, bin selbst geschieden. Die Liebe ist so kompliziert. Hinter einer glücklichen Beziehung muss eine hohe Alchemie stecken, oder Schicksal, oder Gott oder was weiß ich. Vielleicht sind die meisten Menschen auch nicht für eine Ehe geschaffen.

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Aber laut Joan ist die Liebe ganz einfach. Sie und John sind doch der Beweis dafür. Man muss nur tun, wofür das Herz schlägt, und niemals damit aufhören. Aber die meisten Menschen denken, dass ihr Partner die Lücke zu füllen hat, die eigentlich nur durch das Tanzen gefüllt werden kann. Oder durch eine Leidenschaft, die einen packt, wodurch man sich so sehr lebendig fühlt. Wenn man das unterdrücken muss, was man liebt, führt das zu einer fatalen Dynamik zwischen zwei Menschen. Viele sind der Meinung, sie lieben nur, wenn der andere sie glücklich macht. Aber man kann niemand anderen glücklich machen. Man kann sich selbst glücklich machen – und damit den Menschen, der das Leben mit einem teilt.

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Man sollte sich gegenseitig ermutigen, die Dinge zu tun, die man liebt. Sonst überlebt die Beziehung nicht lange, oder nur mit viel Unglück auf beiden Seiten. Das Tanzen wird zu einem Streitpunkt. Innerhalb eines Jahres verliert ein neues Paar normalerweise viele Freunde. Viele machen ihre Beziehung, den Partner dafür verantwortlich, auch weil sie dann nicht mehr tanzen können. Dann wird die Beziehung beendet, neue oder die alten Freunde kommen, eine neue Beziehung fängt an – und die Freunde gehen wieder. Alles wiederholt sich. Und dann fragen sie sich, warum ihre Beziehungen nicht funktionieren.

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Sie verstehen nicht, dass die meisten Menschen unglücklich in ihren Beziehungen sind, weil sie selbst unglücklich mit ihrem Leben sind. Sie haben keine Freude am Leben, sie haben ihren Tanz noch nicht entdeckt. Bis zu dieser Beziehung hatte ich auch nur solche Beziehungen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich mein Tanzen gefunden habe. Bei uns war es das puzzlen. Wir haben schon keinen Platz mehr an den Wänden, aber es ist schön, es gemeinsam mit ihm zu machen. So habe ich tanzen gelernt.

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Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin. Aber das heißt nicht, dass ich alles ihm überlasse – ich selbst bin es, wo ihm oft romantische Überraschungen bereitet, ohne etwas zurück zu erwarten. Bis ich begriff, dass ich selbst zu hohe Erwartungen an meine Partner stellte, war ich dauerhaft unglücklich, kam aus unglücklichen Beziehungen, hoffte immer darauf, dass der nächste der eine wäre. So oft wurde mir so das Herz gebrochen, aus dem Ritter in schimmernder Rüstung mit dem Schimmel wurde ein Idiot in Alufolie mit einem Esel. Und dann, als ich eine Zeit lang alleine war, wurde es mir klar. Ich war glücklich. Single und glücklich.

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Es ist eine große Verantwortung und macht Angst, aber es ist möglich. Kein Mann, keine Frau kann dich so glücklich machen, wie du dich selbst. Ich hasste das Gefühl am Anfang, Verantwortung für mein Glück zu übernehmen. Und so wurde ich immer anhänglicher in jeder Beziehung, stürzte mich auch in Beziehungen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, wie ich heute weiß. Und ich wurde immer wütender, weniger liebevoll und stieß jeden, der mir näher kommen wollte, irgendwann von mir. Auch meine Freundinnen wurden zu Feinden, weil sie ja immer gingen, wenn ich eine neue Beziehung hatte. Erfand Ausreden, warum ich sie von mir stieß. Und das alles machte ich so viele Jahre.

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Dann kam der Tiefpunkt. Meine letzte beste Freundin suchte die Aussprache und ich konnte ihr nicht mehr genau sagen, warum ich so wütend auf sie war. Es war wie ein kalter Entzug, als sie mir ihre Meinung geigte und dann ging. Depressionen, Angstzustände, Fragen, wer ich selbst war, durch alles musste ich durch. Das konnte ich nicht noch einmal durch machen. Und dann ging ich in mich, überlegte, wie es weiter gehen sollte. Meine Karriere trat in den Mittelpunkt, meine Kinder wurden das wichtigste und dann fing ich mit Yoga und puzzlen an. Und die Ruhe wirkte.

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Der Held würde nicht kommen. Das war mir klar geworden. Ich musste mich immer wieder selbst retten, auch vor mir selbst. Ich hatte Angst und war einsam, aber die Entscheidungen, die ich dann traf, machten mich glücklich. Inzwischen kann ich auch anderen Menschen zeigen, wie man glücklich wird, aber ich tue es nicht ungefragt. Denn auch das macht Beziehungen kaputt. Meine beste Freundin, mein bester Freund muss zu mir kommen und fragen, sie wissen beide, dass ich, das wir für sie da sind. Wie sie auch immer wollen. Erst dann werde ich ehrlich und offen mit ihnen reden, über ihre Beziehung. Sonst bin ich sehr ehrlich zu ihnen, aber in ihre Beziehung möchte ich möglichst wenig eingreifen, es sei denn, sie bitten mich darum.

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Ich bin glücklich, mit mir selbst, mit meinem Leben, und ich weiß, wofür mein Herz schlägt. Mein bester Freund ist mein Partner, das soll sich nicht ändern, aber selbst wenn, weiß ich, dass nicht nur er schuld ist. Dann muss ich wieder meine Mitte suchen und kann das auch – immerhin weiß ich inzwischen wieder, warum ich das tue und wie es sich anfühlt, wenn ich diese gefunden habe. Aber jeder meiner zukünftigen Partner muss meine Leidenschaft und meinen Rhythmus mit mir teilen, er muss mich nicht komplettieren, mich aber auf andere Gedanken bringen können, wenn ich es brauche. Aber glücklich muss er mich nicht machen – das kann ich alleine.

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Suche du dein Tanzen, es wird dir und deiner Beziehung helfen, glücklich zu werden. Und nimm dir die Zeit dafür, die du brauchst. Mach es zu deinem Punkt Eins auf jeder Liste, die du hast, zu deiner Priorität. Tu es nicht für deinen Partner, tu es für dich. Und glaube daran, dass du irgendwann jemand finden wirst, der deine Leidenschaften teilt und dich darin unterstützt. Wenn du deine große Liebe finden willst, fang an zu tanzen und tanze immer weiter. Ganz einfach. Oder?

Quelle Mindbodygreen
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