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Und so einer soll Vater sein

Kindererziehung ist nicht einfach. Aber Gewalt gegenüber Kindern ist ein absolutes No-Go. So sehen das auch Erika und Robert Burch. Aber als sie im September einkaufen gehen und durch den Supermarkt laufen, sehen sie etwas, was ihnen das Blut in den Adern stocken lässt. Robert macht Erika aufmerksam: “Siehst du da auch, was der Mann mit dem kleinen Mädchen macht?!” Erika dreht sich um und kann nicht fassen, was sie sieht. Der Mann schiebt einen Wagen, ein kleines Mädchen läuft sehr dicht neben ihm. Aber nicht weil sie das will – sondern weil sie keine Wahl hat.

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Wie würdest du bei einem solchen Anblick reagieren? Erika kann sich nicht beherrschen …

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Der Mann hat die Haare des Mädchens um den Griff des Einkaufswagens gewickelt und hält sie so fest – schleift sie neben sich her. Das Mädchen geht völlig verkrümmt, gebückt und bettelt ihn immer wieder an: “Ich werde es nicht mehr tun, bitte lass mich los. Bitte hör auf.”

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Erika bleibt das Herz stehen, sie weiß nicht, wie sie da reagieren soll. Doch dann holt sie ihr Handy heraus, macht mehrere Bilder als Beweis und spricht den Mann sehr laut an: “Lassen Sie das Kind sofort los!” Seine Antwort könnte kaum kälter sein. Er sagt, sie solle sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, und geht dann ungerührt weiter, während er das Kind immer noch an den Haaren mit sich zerrt.

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Aber ist Erika zu wütend, um Angst zu verspüren und sie schreit ihn jetzt an: “Das geht mich sehr wohl etwas an, lassen Sie das Kind sofort los!” Aber er brüllt zurück, dass so eine Behandlung ihm auch nicht geschadet hat. Die junge Frau gibt nicht auf und alarmiert die Polizei. Diese ist in der Nähe und ein Streifenpolizist betritt kurz darauf sogar zufällig den Supermarkt. Er wird von der Zentrale in Texas alarmiert und will die Streitenden trennen. Sein Kollege kommt hinzu und sie klären Erika auf, dass sie keine Möglichkeit haben, etwas zu tun. Das Mädchen hat keine Spuren von Misshandlungen, daher kommt der Mann straffrei davon. Sie würden es auch gerne anders regeln.

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Erika versucht sie noch mit den eindeutigen Bildern auf ihrem Handy umzustimmen, aber die Polizisten können nichts ausrichten. Erst wenn ein körperlicher Schaden zu sehen ist, können sie dem Mädchen helfen. Immerhin hat der Vater das Recht, sein Kind zu disziplinieren. Der Mann verlässt grinsend den Supermarkt, das weinende Mädchen im Schlepptau.

“Wie kann so jemand einfach mit dem Kind nach Hause gehen?”, fragt sich Erika und kann es nicht fassen. Sie schäumt vor Wut. Das Mädchen muss denken, dass ihr Leid allen anderen egal ist – und der Mann muss denken, dass er richtig handelt. Die Bilder veröffentlicht Erika, auch wenn es teuer für sie werden kann. Sie erzählt die Geschichte und fordert dazu auf, den Beitrag zu teilen. Immer mehr Menschen tun das, immer mehr teilen. Ein Zeuge meldet sich kurz danach bei der Polizei und erklärt, warum das Kind an den Haaren gezogen wurde. Es habe sich zu weit vom Einkaufswagen entfernt.

Einige Menschen sprechen sich auch für das Recht des Vaters aus, sein Kind nach seinen Vorstellungen zu strafen. Andere werfen Erika vor, sich zu sehr einzumischen. Aber einige Menschen zeigen dem Mann auch bei der Polizei in Cleveland an, worauf man doch eine Untersuchung einleitet – aber wieder ohne Ergebnis. Das Mädchen lebt immer noch bei seinem grausamen Vater, es gäbe “keinen begründeten Verdacht auf Kindesmisshandlung”. Dem Kind gehe es angeblich gut, und es habe eine “starke Mutter”.

Wie man auch immer über diese Disziplinierung denkt: Was Erika getan hat, war echte Zivilcourage. Sie hat nicht weggeschaut und richtig reagiert, auch wenn sie nicht helfen konnte. Vielleicht erinnert sich das Mädchen irgendwann an die furchtlose Frau. Teile den Beitrag, um zu mehr Zivilcourage aufzufordern.

Quelle Féroce

Vater zieht Tochter an den Haaren durch den Supermarkt

Kindererziehung ist nicht einfach. Aber Gewalt gegenüber Kindern ist ein absolutes No-Go. So sehen das auch Erika und Robert Burch. Aber als sie im September einkaufen gehen und durch den Supermarkt laufen, sehen sie etwas, was ihnen das Blut in den Adern stocken lässt. Robert macht Erika aufmerksam: “Siehst du da auch, was der Mann mit dem kleinen Mädchen macht?!” Erika dreht sich um und kann nicht fassen, was sie sieht. Der Mann schiebt einen Wagen, ein kleines Mädchen läuft sehr dicht neben ihm. Aber nicht weil sie das will – sondern weil sie keine Wahl hat.

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Wie würdest du bei einem solchen Anblick reagieren? Erika kann sich nicht beherrschen …

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Der Mann hat die Haare des Mädchens um den Griff des Einkaufswagens gewickelt und hält sie so fest – schleift sie neben sich her. Das Mädchen geht völlig verkrümmt, gebückt und bettelt ihn immer wieder an: “Ich werde es nicht mehr tun, bitte lass mich los. Bitte hör auf.”

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Erika bleibt das Herz stehen, sie weiß nicht, wie sie da reagieren soll. Doch dann holt sie ihr Handy heraus, macht mehrere Bilder als Beweis und spricht den Mann sehr laut an: “Lassen Sie das Kind sofort los!” Seine Antwort könnte kaum kälter sein. Er sagt, sie solle sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, und geht dann ungerührt weiter, während er das Kind immer noch an den Haaren mit sich zerrt.

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Aber ist Erika zu wütend, um Angst zu verspüren und sie schreit ihn jetzt an: “Das geht mich sehr wohl etwas an, lassen Sie das Kind sofort los!” Aber er brüllt zurück, dass so eine Behandlung ihm auch nicht geschadet hat. Die junge Frau gibt nicht auf und alarmiert die Polizei. Diese ist in der Nähe und ein Streifenpolizist betritt kurz darauf sogar zufällig den Supermarkt. Er wird von der Zentrale in Texas alarmiert und will die Streitenden trennen. Sein Kollege kommt hinzu und sie klären Erika auf, dass sie keine Möglichkeit haben, etwas zu tun. Das Mädchen hat keine Spuren von Misshandlungen, daher kommt der Mann straffrei davon. Sie würden es auch gerne anders regeln.

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Erika versucht sie noch mit den eindeutigen Bildern auf ihrem Handy umzustimmen, aber die Polizisten können nichts ausrichten. Erst wenn ein körperlicher Schaden zu sehen ist, können sie dem Mädchen helfen. Immerhin hat der Vater das Recht, sein Kind zu disziplinieren. Der Mann verlässt grinsend den Supermarkt, das weinende Mädchen im Schlepptau.

“Wie kann so jemand einfach mit dem Kind nach Hause gehen?”, fragt sich Erika und kann es nicht fassen. Sie schäumt vor Wut. Das Mädchen muss denken, dass ihr Leid allen anderen egal ist – und der Mann muss denken, dass er richtig handelt. Die Bilder veröffentlicht Erika, auch wenn es teuer für sie werden kann. Sie erzählt die Geschichte und fordert dazu auf, den Beitrag zu teilen. Immer mehr Menschen tun das, immer mehr teilen. Ein Zeuge meldet sich kurz danach bei der Polizei und erklärt, warum das Kind an den Haaren gezogen wurde. Es habe sich zu weit vom Einkaufswagen entfernt.

Einige Menschen sprechen sich auch für das Recht des Vaters aus, sein Kind nach seinen Vorstellungen zu strafen. Andere werfen Erika vor, sich zu sehr einzumischen. Aber einige Menschen zeigen dem Mann auch bei der Polizei in Cleveland an, worauf man doch eine Untersuchung einleitet – aber wieder ohne Ergebnis. Das Mädchen lebt immer noch bei seinem grausamen Vater, es gäbe “keinen begründeten Verdacht auf Kindesmisshandlung”. Dem Kind gehe es angeblich gut, und es habe eine “starke Mutter”.

Wie man auch immer über diese Disziplinierung denkt: Was Erika getan hat, war echte Zivilcourage. Sie hat nicht weggeschaut und richtig reagiert, auch wenn sie nicht helfen konnte. Vielleicht erinnert sich das Mädchen irgendwann an die furchtlose Frau. Teile den Beitrag, um zu mehr Zivilcourage aufzufordern.

Quelle Féroce

Das Tagebuch einer Hebamme

Wenn man (also Frau) schon mal mit einem Mann im Kreißsaal war, dann weiß man, dass er nicht immer nützlich ist. Oft genug sind Männer Ablenkung, sie nerven oder stehen im Weg – außerdem sind sie ja auch an der ganzen Situation schuld und viele Frauen denken, sie sollten eigentlich da liegen. Für die werdenden Mütter sind die meisten Männer nicht hilfreich, für das Klinikpersonal und die Hebammen oft genug ein Grund für Erheiterung. Jetzt hat eine Hebamme aus dem Nähkästchen geplaudert – und es ist kaum zu fassen, was die Männer im Kreißsaal alles treiben. Jana Friedrich heißt die Hebamme und sie hat eine lange Berufslaufbahn in Berlin hinter sich. Aus täglicher Erfahrung weiß sie, dass selten eine Geburt wie geplant verläuft. Sie hat angefangen, einen Blog zu schreiben, um von all den skurrilen Vorkommnissen zu erzählen. Zudem möchte sie interessierten Väter zeigen, was man im Kreißsaal macht – und was besser nicht:

#1 Er saß mit einer Excel-Tabelle da. Er saß in der Ecke, hat die Wehen seiner Frau in der Tabelle im PC aufgezeichnet. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht fühlte er sich hilflos und wollte aktiv an der Geburt teilhaben, aber Sinn hat es nicht gemacht. Er schrieb auf, wie lange jede Wehe dauerte, wann sie kam, wann sie fertig war, wie stark sie war. Er brachte seine Frau damit zur Weißglut. 

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#2 Ein anderer Vater hat sich sehr nah an seine Frau heran gewagt. Nicht am Kopf, um sie zu stützen, nicht neben ihr, um ihre Hand zu halten, sondern vorne, um alles zu sehen – wobei das auch nicht allzu viele machen. Er hatte eine Kamera dabei und filmte alles ganz genau. Bis endlich der Kopf zu sehen war – dann war er erschrocken, wie groß dieses Köpfchen doch war. Seine Frau flippte bei diesem Kommentar völlig aus – verständlich.

#3 Bei einer Frau war schon alles zu weit. Es war ihre zweite Geburt; eine PDA, die Peridualanästhesie, eine Betäubung zur Hilfe gegen die Schmerzen, konnte nicht mehr gelegt werden. Der Mann meinte: “Das ist nicht schlimm, die schafft das schon, sie soll sich eben nicht so anstellen.”

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#4 Auch Fachleute können hinderlich sein. Nach einer Geburt wird oft ein Tampon gelegt, wenn die Mutter gerissen ist und genäht wurde, damit nicht alles voll geblutet wird. Diesen Tampon nennt man dann Mops. Die Ärztin, welche die Frau genäht hatte, sagte zu ihr: “So, und jetzt rein mit dem Mops.” Diese wurde sehr unsicher und fragte: “Der ist doch gerade raus?!”

#5 Wenn eine Frau die werdende Mutter begleitet, kann das sehr helfen. Es gibt eben Paare, die sehr gut miteinander arbeiten und andere, die damit völlig überfordert sind. Oft macht der Mann die Frau auch nervös, während eine Freundin oder eine weibliche Verwandte eher beruhigend wirkt. Manchmal schicken wir den Mann auch raus, damit er sich einen Kaffee holt und die Frau ruhiger wird. Fast immer hilft es und die Geburt geht weiter voran. In Ohnmacht fallen nur wenige. Und die, bei denen es passiert, die werden erst mal liegen gelassen – wenn man sicher ist, dass sie stabil sind und nicht im Weg liegen.

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#6 Aber es gibt auch Väter, welche die Ärzte und Hebammen stören. Uninformiert, unvorbereitet, Angst, das sind die schlimmsten Kombinationen. Wenn die Frau meint, sie schaffe das nicht, dann hilft er ihr nicht, sondern schreit meist das Personal an. Fast jede Frau äußert so einen Satz. Sie weiß, es muss raus, es kann eigentlich nichts passieren, alle sind da, um zu helfen, aber dieser Satz fällt immer.

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#7 Als Tipp kann man mitnehmen, dass man der Frau gut zureden sollte, dabei sein sollte, die Hand halten sollte. Als Mann kann man nicht mehr helfen, die Frau braucht nur eine vertraute Person um sich, die sie auch mal anschreien kann. Man(n) kann noch dafür sorgen, dass sie genug zu trinken hat, Decken, Fenster auf oder zu, Musik, Zärtlichkeiten.

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Quelle Focus