Neugeborenes Mädchen wird lebendig im Wald vergraben


So hatte Denis Saranzew sich seinen Arbeitstag ganz sicher nicht vorgestellt: Der Wachmann einer Fabrik in Tscheljabinsk (Russland) dreht gerade seine Runden, als er aus dem nahen Wald ein ganz und gar unerwartetes Geräusch hört – das Weinen eines Babys. Er folgt den verzweifelten Schreien bis zu einem mit Laub gefüllten Graben. Zwischen Blättern und Erde entdeckt er ein kleines Ärmchen und fängt an zu graben; schließlich zieht er eine Plastiktüte hervor, und darin findet er ein kleines Mädchen, das sich in einem schrecklichen Zustand befindet.

via Youtube/Телефакт Челябинск

Der Wachmann hat das Baby gerade noch rechtzeitig entdeckt. Der winzige Körper ist mit Schmutz und Insekten übersät und das Mädchen hätte wohl nicht mehr lange überlebt.


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Denis bringt das Baby ins Krankenhaus und verständigt unterwegs die Polizei. Die Ärzte stellten fest, dass die Kleine von Ameisen schwer geplagt worden war: Die Tiere waren in ihren Gehörgang eingedrungen und hatten ihre Augen angegriffen. Ihr Alter wurde auf fünf Tage geschätzt.

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Der Säugling bekam den Namen Kristina. Sie begann schnell, sich zu erholen; selbst ihre Augen und Ohren, die besonders übel zugerichtet waren, heilten gut. Kristina nahm an Gewicht zu und entwickelte sich zu einem gesunden, kräftigen Baby.

Es dauerte auch nicht lange, bis Kristinas Mutter gefunden war: Es handelte sich um die 22-jährige Olesja Lukjanowa. Als sie von der Polizei festgenommen wurde, gestand sie die Tat sofort. Erst behauptete sie, sie sei vergewaltigt worden und habe das Kind deshalb loswerden wollen; aber nach weiteren Befragungen stellte sich heraus, dass ihr einfach die Verantwortung zu viel war.

Olesja sagte den Beamten auch, wer der Vater von Kristina war: ihr Exfreund Andrej Schelischpanow. Die Polizei informierte ihn, und er war völlig sprachlos – er hatte zwar von der Geschichte des kleinen Mädchens gehört, war aber nicht auf die Idee gekommen, dass sie etwas mit ihm zu tun haben könnte.

via Youtube/Телефакт Челябинск

Er hatte gewusst, dass Olesja schwanger war, und er hatte das Kind auch bekommen wollen; aber Olesja hatte ihm gesagt, sie hätte abgetrieben, und daraufhin hatten sie sich getrennt. Wenig später lernte Andrej Tatjana kennen, seine jetzige Ehefrau.

via Youtube/Телефакт Челябинск

Andrej und Tatjana besuchten Kristina sofort. Um festzustellen, ob Andrej tatsächlich der Vater war, wie Olesja gesagt hatte, wurde ein DNA-Test durchgeführt. Danach konnte das Paar Kristina bei sich aufnehmen. Happy End für Kristina – sie hat jetzt eine richtige Familie!

Dieses Video (auf russisch) erzählt Kristinas Geschichte:

https://youtu.be/-seR0ZmoOio

Olesja dagegen wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Viele empfinden die Strafe als zu mild. Was meinst du? Teile diese Geschichte mit deinen Freunden!

Quelle: YouTube
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