Das kleine Mädchen lacht über ihn – und ihre Mutter tut das Undenkbare


Erez Gaon wurde mit einer Krankheit namens Pigmentnävus geboren. Es ist eine seltene Erkrankung, bei der der Körper an manchen Stellen zu viel Melanin produziert. Als er geboren wurde, waren die Ärzte sehr besorgt um ihn und um die Reaktion seiner Mutter Ruthi, so dass sie ihn in Decken hüllten, bevor sie ihn ihr reichten. Aber es kam, wie es kommen musste und Ruthi sah die Haut ihres Sohnes – bedeckt mit schwarzen Flecken. Der kleine Junge wuchs mit den ständigen Blicken auf und ist die komischen, beleidigenden Kommentare gewohnt.

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Erst vor kurzem wurde Erez von einem kleinen Mädchen in der Öffentlichkeit ausgelacht. Ihre Mutter tadelte ihr Kind nicht, sondern lachte auch noch mit. Erez ist heute 8 Jahre alt und wächst im Großen und Ganzen glücklich mit Mama Ruthi und Papa Yoav auf. Er ist das dritte Kind der Eheleute, und auch wenn die Ärzte komisch reagiert haben, akzeptierten die beiden ihr Kind, wie es ist.

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Erez hat auch seit seiner Geburt einen großen, schwarzen Fleck auf dem Rücken, er ist etwas vorgewölbt, wie eine Warze. Das alles ist der Krankheit geschuldet. Leider ist die Krankheit nicht auf die Haut beschränkt, was schon schlimm genug wäre, auch auf der Wirbelsäule und auf den Windungen des Gehirns sind diese schwarzen Flecken zu finden, was zu epileptischen Anfällen führen kann.

Mehrere Operationen und lange Zeit in Reha-Einrichtungen waren nötig, bis Erez seine Persönlichkeit zeigen konnte. Ruthi war stark und hielt die Blicke aus, sie war stolz auf ihren Sohn. Sie wollte den Menschen zeigen, dass er nicht ansteckend und auch nicht anders als andere Kinder ist. Erez wurde an einer Sonderschule eingeschult, heute ist er in der dritten Klasse. Jedoch freut er sich, dass er einmal in der Woche in eine öffentliche Schule darf, seine Mutter nimmt ihn dann mit, um sozial eingegliedert zu werden. Er liebt es, mit anderen zusammen zu sein.

Als Erez heran wuchs, wurde das soziale Leben der Familie einsamer. Viele angebliche Freunde waren beschämt und wollten nicht mit ihnen gesehen werden.

Erez versteht inzwischen auch, was es heißt, wenn er gemobbt wird. Auch die Reaktion des kleinen Mädchens und der Mutter des Mädchens versteht er. Ruthi erklärte ihrem Sohn zuhause, dass egal, was andere über ihn sagen, er immer ihr hübscher kleiner Junge sein wird. Dann fing sie an, sich selbst Punkte aufs Gesicht zu malen und machte Selfies mit ihm. Diese lud sie auf Facebook hoch. Niemals hätte sie mit diesen Reaktionen gerechnet.

Denn Menschen aus der ganzen Welt machten Selfies, um ihre Solidarität zu bezeugen. Selfies mit Punkten im Gesicht. Von Kindern bis zu alten Menschen, viele schrieben Erez und Ruthi. Sie konnten sich kaum retten, so viel Post bekamen die beiden. Man sollte immer bedenken, dass es auch Krankheiten gibt, die einen ‘anders’ wirken lassen. Und dass man selbst von solch einer Krankheit betroffen sein könnte. Teile den Beitrag, um zu mehr Menschlichkeit aufzurufen.

Quelle Facebook

 

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