Schwangere bringt Vierlinge auf die Welt und verliert dabei zu viel Blut


Am 15. Januar 2015 gibt eine sehr stolze Erica Morales bekannt, dass sie um 17 Uhr am selben Tag vier Babys zur Welt bringen wird. Ein geplanter Kaiserschnitt, bei dem eigentlich kaum etwas schief laufen kann. Begonnen hat alles aber viel früher: Erica und ihr zukünftiger Mann Carlos lernen sich 2007 kennen, verlieben sich sofort ineinander. Obwohl Erica nur Englisch sprechen kann und ihr Mann nur Spanisch, beginnen sie eine Beziehung und bringen sich gegenseitig ihre Sprache bei. Dank ihrer Liebe funktioniert alles wunderbar. Dann wird endlich geheiratet, sofort versuchen sie, Eltern zu werden. Und es klappt erstaunlich schnell und gut:

Facebook/Erica Morales

Leider endet die erste Schwangerschaft in einer Fehlgeburt; dann vergeht einige Zeit, bis der Arzt auf dem Ultraschall gleich vier schlagende Herzen fest stellt. Ihr Wunsch wurde erfüllt, und das gleich vier Mal! Ihre Babys sind auf dem Weg, jetzt müssen nur noch passende Namen her. Sie entscheiden sich: Carlos Junior soll der einzige Junge heißen, zwei der Mädchen werden die Namen Tracy und Paisley tragen. Bei dem letzten Mädchen können sie sich nicht entscheiden und warten bis nach der Geburt.


Facebook/Erica Morales

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Nach 7 Monaten bekommt Erica Wehen – viel zu früh. Sie informiert Carlos über SMS, wird schnell in ein Krankenhaus gebracht. Der Vater ist auf dem Weg zu ihr, die Ärzte entscheiden sich in der Zeit für einen Kaiserschnitt um allen möglichen Problemen vorzubeugen. Bald werden sie ihre vier Babys im Arm halten – die Vorfreude und Nervosität ist kaum auszuhalten.

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Dann ist es soweit: Carlos darf seine Frau wieder sehen, er hält vorsichtig ihre Hand. Erica ist völlig erschöpft, als sie aufwacht – und dann geht doch noch alles schief. Sie ist an Monitore angeschlossen, die ihre Vitalzeichen überwachen, und diese spielen komplett verrückt. Ärzte und Krankenschwestern stürmen herbei, Carlos wird hinaus gebeten. Und dann …

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… überbringen die Ärzte Carlos die Nachricht, dass seine Erica an einem Blutverlust verstorben ist. Seine Welt bricht zusammen. Es war doch alles in Ordnung! Und jetzt ist sie für immer fort.

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Der junge Vater ist allein und völlig am Ende. Der schönste Moment in seinem Leben wurde sein schlimmster Albtraum. Aus Liebe zu seiner Frau zieht er die Babys auf, ist bei ihnen. Sie geben ihm die Kraft, die er braucht, um diese Zeit zu überstehen. Erica hat einen Brief hinterlassen: Sie möchte, dass er die Babys zweisprachig aufwachsen lässt, sie sollen studieren und einen guten Job bekommen. Carlos kämpft darum. Er nennt die Kinder wie abgemacht Carlos Junior, Paisley, Tracy – und zu Ehren ihrer Mutter Erica.

Facebook/Erica Morales Memorial Page

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