Der Gehirntumor frisst ihn von innen auf – also schreibt er diesen Brief


10 Jahre alt war Finlay Church. Er wohnte mit seinen Eltern in Birmingham und es war eine glückliche, zufriedene Familie. Bis bei Finlay ein Gehirntumor entdeckt wurde. Nach unzähligen Operationen und Chemotherapien hatte er 20 kg zugenommen und mehrere Schlaganfälle erlitten, war beidseitig gelähmt und konnte sich nicht mehr vom Bett lösen. Aber der Kampfwille des Jungen lässt ihn nicht im Stich. Mit seiner Familie im Rücken sammelt er über 100.000 britische Pfund, alles Spenden für die Krebsforschung. Finlay ist sich bewusst, dass es zu Ende geht und lässt seine Tante einen Brief für sich schreiben, der die Familie lachen und weinen lässt.

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“Was ich hier mache? Ich will euch erzählen, wie ich mich fühle.
Ich heiße Finlay Church. Mein Name ist toll, ich liebe Schokolade und Essen im Allgemeinen. In meinem Kopf fluche ich oft, vor allem, wenn ich Schmerzen habe. Der Schmerz ist schrecklich, ich kann es nur als Schmerz erklären. Und ich will diesen Schmerz nicht mehr haben. Jeden Tag ist er da, ich will mich nicht mehr so fühlen. Ich bin ständig müde, mein ganzer Körper ist ein großer Schmerz, ich werde fett, weil ich die Medikamente nehmen muss. Und jetzt schreibt Tante Claire hier diesen Brief.”

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“Hallo Mama – ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll. Aber ich kann nicht mehr. Ich liebe dich, meine verrückte Mama, du bist total durch geknallt, du bist mutig, wunderbar, unglaublich, und immer für mich da. Du wäschst, fütterst, liebst mich. Ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich dich liebe und weiß, wie schwer das alles für dich sein muss. Aber du bist die beste Mama auf der ganzen Welt.
Hallo Papa. Du bist vernünftig, reif und so anders wie Mama. Ich liebe dich über alles, du opferst alles und bist immer hilfsbereit. Und du bist nicht so oft etwas angetrunken. Wie Mama.”

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“Mein Macca, du bist ein toller kleiner Bruder. Immer, wenn ich dich brauche, bist du da. Wenn du kannst. Es muss schwer für dich sein, mich so zu sehen, aber du wünschst mir nur das Beste, das weiß ich. Ich liebe dich, auch wenn viele denken, wir wären Zwillinge. Ich bin immerhin zwei Jahre älter als du. Aber Mama ist daran schuld, sie musste uns ja immer dasselbe anziehen.
Tegan. Du nervige, kleine Schwester, aber ich werde dich immer lieben. Du bist einfach so süß, dass ich dir nur vergeben kann.
Und Rico, mein Hund, mein Wollknäuel. Du machst meine Familie vollständig.”

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“Und jetzt du, du sch*** Krankheit. Sch**** auf den Krebs. Du hast mich verändert, gut und schlecht. Das Gute? Wir haben jetzt einen Hund, der unsere Familie noch näher zueinander gebracht hat. Wur haben tausende Pfund Spenden gesammelt, die an die Gehirntumorforschung und an das Kinderkrankenhaus von Birmingham gingen. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, dank meiner Familie, meinen Freunden, der ganzen Gemeinde. Ich bin so dankbar.
Und die schlechte Seite? Medikamente, Chemo, Schmerzen, Gefühle. Die Angst, den Kampf zu verlieren. Ob ich es schaffen werden. Aber ich werde weiter kämpfen.”

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“Wenn ich erwachsen bin, will ich Polizist werden. Der beste Polizist in Birmingham ever. Ich möchte den Menschen etwas zurück geben und Danke sagen, dass sie mich jetzt so unterstützt haben.”
Im November 2015, nur 4 Tage nach dem schreiben des Briefes starb Finlay. Seine Familie veröffentlichte den Brief, um auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen. Die Gehirntumorforschung braucht mehr Geld, um diese Krankheiten leichter heilbar zu machen. Finlay’s Mutter will nicht, dass alles so endet. Die Familie weiß nicht, wie sie weiter machen kann, aber Finlay wollte, dass anderen Erkrankten geholfen werden kann. Und so werden sie sein Vermächtnis weiter führen. Teile den Beitrag.

Quelle Metro
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