So unterscheidet man Insektenstiche


Wir leben in einem Klima, welches über alle vier Jahreszeiten verfügt – und diese auch oft genug sehr lebhaft zeigt. Wir träumen im Frühjahr von den Sommertagen, im heißen Sommer vom Herbst mit seinen bunten Blättern, im Herbst freuen wir uns auf den Winter mit der ruhigen, schneebedeckten Stille und in den Wintertagen vom Frühling, wenn alles wieder grünt und blüht. Jeder hat auch seine Lieblings-Jahreszeit – und meist ist das der Sommer. Aber auch hier ist nicht alles Sonne, was glänzt, denn in den Sommertagen ist eben auch einiges an Insekten unterwegs – und wir haben dann schnell genug davon, gepikst und gestochen zu werden. Es scheint deren Lieblingsbeschäftigung zu sein, uns das Blut auszusaugen und juckende und nervige Dinge auf und unter unserer Haut zurück zu lassen – aber welche sind gefährlich, welche nicht? Schau dir an, wie du die Stiche unterscheiden kannst:

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Maya Borenstein for LittleThings // Wikimedia Commons


#1 Hier haben sich Feuerameisen vergnügt. Unangenehm, brennt, manchmal lösen sie auch intensive Schmerzen aus. Wenn du dieses Gefühl einmal hattest, wirst du es immer wieder erkennen. Ein juckender, roter Ausschlag, viele kleine Pickelchen, und wenn es zu einem richtigen Nesselausschlag oder Atemproblemen kommt, gleich den Notarzt rufen!

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Maya Borenstein for LittleThings // Flickr

#2 Eine schwarze Witwe ist eine der gefährlichsten und gefürchtetsten Giftspinnen – und dabei ist sie nicht so gefährlich. Zwei kleine Einsstichstellen, ähnlich einem kleinen Vampirbiss, manchmal führt das Gift zu Muskelschmerzen und einer Schwellung. Geh in jedem Fall oder Verdacht zum Arzt, aber lebensgefährlich ist es eigentlich nicht. Nur selten bleiben Schäden zurück. Innerhalb von 24 Stunden sollte es besser werden.

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Maya Borenstein for LittleThings // Wikimedia Commons

#3 Zecken – die Plage der Hunde und Katzen. Eklige, kleine Blutsauger, sie verstecken sich im hohen Gras, Insektenspray und flächendeckende Kleidung wehren sie ganz gut ab. An sich ist der Biss nichts besonderes, wenn sie keine Parasiten oder Krankheiten übertragen. Das schlimmste ist die Borreliose, die Hirnhautentzündung, oder wenn eine Zecke nicht vollständig entfernt wird und der Kopf stecken bleibt. Bei Hautveränderungen sofort zum Arzt!

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Maya Borenstein for LittleThings // Flickr

#4 Flöhe sind nervig und viel zu klein, um sie einfach so zu sehen. Aber ihre Bisse sind als kleine, sehr juckende Pickelchen zu identifizieren. Meist an Knöcheln und Füßen, dann die Haustiere untersuchen, sonst ist man auch selbst befallen. Auch sie sind Überträger von Krankheiten, bei einer Infektion und Fieber unbedingt zum Arzt.

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Maya Borenstein for LittleThings // Wikimedia Commons

#5 Bei der Honigbiene handelt es sich um ein Insekt, welches nicht gefährlich ist. Wenn man Ruhe bewahrt, zieht das Tierchen schnell weiter – wenn sie doch stechen, fühlen sie sich bedroht. Wespen und Hornissen sind aggressiver, und wenn man gestochen wird, sollte man mit einer heftigen Schwellung rechnen. Bei einer bekannten Allergie sollte man zum Arzt, bei Ausschlägen oder Atemproblemen ebenso.

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#6 Moskitos nerven und sind eklige Blutsauger. Ihre Bisse jucken stark und zeigen sich in roten Schwellungen auf der Haut, oft an Armen und Beinen. Mit Insektensprays und Kerzen kann man sie ganz gut auf Abstand halten, leider übertragen sie auch ab und an Krankheiten.

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Maya Borenstein for LittleThings // Wikimedia Commons

#7 Bettwanzen sind gefürchtet, weil sie sehr schwer wieder los zu bekommen sind. Rote Schwellungen an Armen und Schultern, später am gesamten Körper, sind aber nur selten ein medizinischer Notfall. Sie verbreiten keine Krankheiten, die Bisse entzünden sich nur, wenn man stark kratzt. Reibe die Bisse mit einer geeigneten Creme ein und rufe einen Experten, um deine Wohnung reinigen zu lassen.

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Maya Borenstein for LittleThings // Wikimedia Commons

#8 Der Biss der braunen Einsiedlerspinne kann lebensgefährlich sein. Sie kommt aber fast nur im mittleren Westen bis zum Süden der USA vor – wenn sie nicht versehentlich oder absichtlich nach Deutschland gebracht wurde. Sie beißen auch an sich selten, weil sie nicht aggressiv ist, finden kann man sie viel in staubigen, verlassenen Plätzen wie Dachböden, Scheunen, Schuppen. Braune bis lila Stellen am Körper, die meist nicht schmerzen sind ein Zeichen, sofort in die nächste Notaufnahme zu gehen und das abzuklären.

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Quelle Wikipedia
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