Er muss die ‘Liebe seines Lebens’ zurück lassen.


José Fernández wollte immer ein Amerikaner sein. Der in Kuba geborene Mann wurde von seinem Land sogar dafür verhaftet. José versuchte aus Kuba zu fliehen und wurde gefasst – von den kubanischen Behörden ins Gefängnis geschickt. Als aufsteigender Stern am Baseball-Himmel war er in seiner Gemeinde gut bekannt, aber es schien, als würde er niemals nach Amerika kommen – niemals wieder Baseball spielen können. Die ‘Liebe seines Lebens’ lehrte ihn, wie man einen Baseball fing, warf, schlug, lief. Sie waren besessen von dem Spiel, und als er versuchte, in die Staaten zu kommen, küsste er sie noch einmal zum Abschied, sie wussten, dass sie sich nie wieder sehen würden.

Schließlich gelang es ihm doch in die Vereinigten Staaten zu fliehen – und von da an drehte er richtig auf. Er zeigte der ganzen Welt, was für ein Baseball-Spieler er ist. Dann kam die amerikanische Staatsbürgerschaft – er war stolzer, legaler Bürger im Land seiner Träume. Die Miami Marlins verpflichtete ihn, als Pitcher war er ein wahres Kraftwerk. Rookie des Jahres 2013, All-Star-Athlet, ein echter Star. Und dann der größte Fang seines Lebens: Seine Freundin war schwanger.


Das Embargo aber war immer noch da – und seine große Liebe immer noch in Kuba. Oder? Denn sein Baseball-Team hatte ein Wiedersehen eingerichtet. Warum das kein Problem zwischen den Frauen war? Die Liebe seines Lebens war – seine Großmutter.

Dann verstarb José am 25. September 2016 mit zwei weiteren Männern. Sie waren auf einem Boot unterwegs. Der Verlust wog schwer – ein guter Mann, ein würdiger Konkurrent und ein toller Familienmensch. Ob man für oder gegen die Marlins ist, sie haben so einen Schlag nicht verdient. Großspurig, lustig, freundlich, intensiv, freundlich, er liebte seinen Sport. So wurde er beschrieben. Teile den Beitrag, um auch anderen zu zeigen, wie kurz das Leben sein kann.

Quelle MLB
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