Junge wacht nach 12 Jahren Koma wieder auf


Wenn du auch noch denkst, dass eine Hirnhautentzündung keine schlimmen Folgen haben kann, dann solltest du die Geschichte von Martin Pistorius kennen lernen. Er ist erst 12 Jahre alt, als er einen realistischen, festen Berufswunsch hat: Er möchte Elektriker werden. Doch dann kann er sich von einem auf den anderen Tag immer weniger bewegen. Die Krankheit schränkt ihn immer stärker ein, bis er so schwach wurde, dass er nicht mal mehr reden konnte. Die Ärzte tippen auf eine Hirnhautentzündung – aber das ist nicht alles, was dem Jungen passiert:

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Martins Zustand ist für die Ärzte hoffnungslos, die Eltern sind am verzweifeln. Er ist dem Tod entronnen, aber er kann weder irgendwie kommunizieren noch Reaktionen senden. Eigentlich ist nur noch Martins Hülle da. Die Eltern müssen sich ständig um ihn kümmern, der Vater muss sogar mehrmals Nachts aufstehen, um Martins Lage zu verändern, damit er sich nicht wund liegt. Tagsüber kümmert sich eine Pflegekraft um ihn. Die Eltern erkundigen sich, ob und wie die Ärzte den Jungen erlösen können.


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Aber Martin bekommt alles um ihn herum mit. Er ist bei vollem Bewusstsein, bekommt auch mit, dass seine Eltern ihn erlösen wollen. 2 Jahre geht es so, er kann nichts tun – und dann wacht er auf. Aber leider ist er immer noch komplett gelähmt, erst mal merkt keiner die Veränderung bei ihm. Als seine Mutter unter Tränen: “Ich hoffe, du stirbst” zu ihm sagt, findet er tief in sich die Kraft, zu kämpfen. Dieser Satz hat sich so tief in seine Seele gebrannt, dass er aufhörte, sich selbst zu bemitleiden, seinen Körper endlich wieder selbst zu kontrollieren. Wenn seine Mutter wüsste, dass er alles mit bekommen hatte… Sie sieht in ihm nur noch die Hülle.

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Der Einstrahlswinkel des Sonnenlichts gab Martin die Möglichkeit, die Zeit wieder zu unterscheiden, so verbesserte sich die Augen-Gehirn-Koordination. Bewegungen wurden für ihn wieder verfolgbar, seine Ärzte bemerkten die Veränderung und sahen, dass er immer mehr ihrer Tests bestand. Dann kommt der Tag, an dem Martin wieder aufsitzen, sogar in einem Rollstuhl sitzen kann. Am Schluss konnte er sogar einen Studienplatz belegen. Und er gründete sein eigenes Unternehmen, zwar nicht als Elektriker, aber als Computerspezialist.

Sein Buch ‘Ghost Boy’ (hier kaufen), welches er kurz darauf schrieb, erklärte den Leidensweg des Jungen. Er schreibt davon, dass er alles mit bekommen hat, aber niemals mit anderen sprechen, interagieren konnte. Ein Gefangener im eigenen Körper.

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Nur Sprechen kann er immer noch nicht. Kommunizieren muss er über einen speziellen Computer, was aber seine Ehefrau Joanna noch nie störte. Sie verliebten sich und heirateten, leben heute miteinander in Britannien.

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Ja, Totgesagte leben eben länger. Keiner glaubte daran, aber er kämpfte sich wieder ins Leben. Teile den Beitrag, um auch anderen zu zeigen, dass man alles schaffen kann.

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