Nach einer Fehlgeburt ist das ihre Trauerbewältigung


In Florida macht man Urlaub, wenn man daran denkt, hat man eigentlich immer das Bild von perfekt braunen Menschen, glücklichen Menschen im Sinn. Aber dort lebt man sein Leben, wie überall auf der Welt auch. Natalie und Brian Morgan wissen das. Sie leben in Florida, sind verheiratet und haben einen perfekten, kleinen Sohn. Aber der Wunsch nach einem Geschwisterchen für den Jungen ist da, und so wird Natalie wieder schwanger. In der 40sten Schwangerschaftswoche hat sie einen Routinetermin beim Arzt – aber er muss ihr schreckliches mitteilen:

Facebook/ Natalie Morgan

Irgendwie fehlen die Tritte seit einigen Stunden, der Arzt hat auch Probleme, den Herzschlag des Babys zu finden. Schnell wird klar, dass das kleine Baby nicht überlebt hat. Die Krankenschwestern versuchen noch, die Mutter zu beruhigen, die Ärzte suchen nochmal genauer, ein Spezialist wird hinzu gezogen. Aber niemand kann noch ein Lebenszeichen finden. Als Brian bei seiner Frau ankommt, ist schon klar, das Baby kann nicht mehr gerettet werden. Es ist im Mutterleib verstorben. Dabei war die Freude auf das Baby so groß – die Trauer ist unglaublich schmerzhaft.


Facebook/ Natalie Morgan

Facebook/ Natalie Morgan

Die Geburt wird eingeleitet, Natalie will keine Schmerzmittel haben. Nach Stunden der Qual hält sie ihre kleine Tochter im Arm – sie atmet nicht, bewegt sich nicht. Schon seit Stunden ist das kleine Mädchen nicht mehr am Leben. Die Eltern bekommen einen Fotografen von ‘Now I lay me down to sleep’ an die Seite gestellt, der wunderbare Bilder schießt. Die wenigen Momente sollen in Erinnerung bleiben, Eleanor Josephine soll das kleine Mädchen heißen. 6 Stunden werden ihnen gelassen mit ihrem Baby, sie dürfen Eleanor baden, bürsten, anziehen. Und dann müssen sie ihre Tochter für immer verlassen.

Facebook/ Natalie Morgan

Facebook/ Natalie Morgan

Wenige Tage später wird der kleine Körper im kleinen Kreis mit einer liebevollen Zeremonie im Krematorium beigesetzt. Die Eltern trauern tief, die Asche bewahren die Eltern in einer silbernen Urne auf. Natalie möchte mit einem Facebook-Post ihren Schmerz verarbeiten, sie erzählt von der Geburt, erinnert alle Eltern mit kleinen Kindern, dass es auch anders hätte kommen können. Alles würde sie für ein Baby tun. Ein Baby, das spuckt, schreit, nicht schlafen will. Ihre Brüste schmerzen, weil sie nicht stillen kann, der Schmerz untenrum soll sie an die glücklichen Momente nach der Geburt erinnern. Und nicht daran, dass sie eines der wertvollsten Geschenke verloren hat.

Facebook/ Natalie Morgan

Facebook/ Natalie Morgan

In den anstrengenden und schwierigen Zeiten soll man stark bleiben für die Kinder, und sie betet für alle, damit niemand mehr das durchmachen muss, was ihr passiert ist. Ein trauriger Brief, eine traurige Geschichte. Teile den Beitrag, um anderen klar zu machen, welches Glück sie haben.

Quelle Facebook
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