26-Jährige Frau hat extremen Bartwuchs und lässt ihn wachsen.


Mit 13 Jahren bemerkte Rose Geil etwas, was die meisten Mädchen in ihrem Alter erschrecken würde: Sie bekam Haare im Gesicht, auf der Brust und auf anderen Teilen ihres Körpers – wo man als Frau einfach keine Haare hat. Natürlich bekam sie Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Sie ging nur noch rasiert aus dem Haus, vor der Schule war es Pflicht. Nicht einmal ihren engsten Freunden erzählte sie davon. Sie übernachtete nie irgendwo anders, damit niemand die MorgenStoppeln zu sehen bekam. Das lief jahrelang so, bis sich Rose schmerzhaften Laser-Haarentfernungs-Verfahren unterzog. Aber hilft das?

Leider waren sie genauso unwirksam wie schmerzhaft. Dann trug sie nur lange Hosen und Ärmel, auch bei noch so heißem Wetter. Und sie war sehr unglücklich. Aber sie war nicht alleine. Viele Menschen, vor allem Frauen haben immer das Gefühl, dass sie perfekt sein müssen, um von anderen angenommen zu werden. Viele verfallen in Depressionen, Essstörungen und andere ungesunde und gefährliche Verhaltensweisen. Aber der Trend fängt an, dagegen zu arbeiten, und Größen wie das Plus-Size-Model Olivia Campbell versuchen, anderen Frauen und vor allem Mädchen beizubringen, dass sie ihren Körper lieben können, so wie er ist. Auch Rose ist mit ihren inzwischen 39 Jahren so ein Vorbild.


Facebook

Facebook

Hunderte Stunden und Dollar gingen über die Reling, um ihre extreme Körperbehaarung los zu werden. Es wurde nicht offiziell diagnostiziert, aber Rose vermutet, dass ihre Körperbehaarung aus dem ‘Stängeln-Syndrom’ der ‘polyzystischen Ovarien’ (PCOS) resultiert. Dabei sind die männlichen Hormone bei Frauen erhöht. “Meine Freunde wussten es nie.” erklärt sie “Ich versteckte es sehr gut. Es war anstrengend, es vor allen geheim zu halten.”Und dann änderte sich etwas. Rose weigerte sich, sich weiter zu zupfen, rasieren und wachsen, sie ließ ihre Haare einfach wachsen. “Ich war einfach ausgelaugt von dem ständigen Versuch, meinen Bart zu verstecken. Und von dem Gefühl, kläglich zu versagen.” Der Rasierer flog in den Mülleimer.

Facebook

Facebook

Und seither hat sie sich total verändert. Es gab Anfangs eine Unbeholfenheit, Freunde und Familie reagierten oft etwas befremdet, aber sie bekam auch viel Unterstützung. “Es war für mich in erster Linie ein Selbstbewusstseins-Problem, weil ich mir über mein Outing zu viele Gedanken gemacht habe.” erklärt Rose. Und es ist bei Rose ja nicht nur ein Flaum, sondern sie hat einen richtigen Bart. Aber er wächst eben. Und es ist eine unglaubliche Erfahrung laut Rose. “Es war schwierig, emotional sowie körperlich. Am Anfang war es unangenehm, juckend und nervend. Ich musste ständig gegen den Drang ankämpfen, mich zu rasieren.”

Facebook

Facebook

Aber nach 6 Wochen hatte sie einen vollen, üppigen Bart mit einigen grauen Streifen darin. Aber Freunde und Familie waren begeistert. Und auch in der Öffentlichkeit schlug ihr große Sympathie entgegen. In Oregon, ihrer Heimat, waren die Reaktionen überwiegend positiv. “Ich fühle mich gut mit Bart.” erklärt Rose. “Dieses Gefühl hatte ich noch nie zuvor.”

Facebook

Facebook

Auch wenn Bärte in der Regel mit Männlichkeit assoziiert werden, fühlt sich Rose mit ihrem Bart noch weiblicher. “Es hängt alles von der Haltung ab,” erklärt sie. “Es ist Freiheit, genau die zu sein, die ich bin. Und deshalb fühle ich mich auch so weiblich.”

Facebook

Facebook

Ihre Freunde und Familie meinen auch, dass sich Rose gemacht hat, dass sie glücklicher, selbstbewusster und im Reinen mit sich ist. Auf Instagram und Facebook hat sie inzwischen Fans und Bewunderer aus der ganzen Welt.

Facebook

Vielleicht sollten mehr Frauen sich ein Beispiel an ihr nehmen und mutiger zu sich selbst stehen. Teile den Beitrag, um auch anderen Mut zu machen.

Quelle Facebook
Loading...