Ihr Gesicht ist ungewöhnlich – und die Ärzte tun nichts


Sarah Atwell kam als gewöhnliches Baby im kanadischen Nova Scotia zur Welt. Niemand hätte gedacht, dass sie einen so langen und ungewöhnlichen Leidensweg vor sich hat. Aber dann bemerkt der Stiefvater des Kindes etwas merkwürdiges in ihrem Gesicht. Kenny bemerkt, dass sich eine Hälfte irgendwie nach unten zu neigen scheint. Sarah’s Mutter Tara reagiert sofort und geht mit ihrer Tochter zu einem Arzt – der auch schnell eine Diagnose hat: Es ist Neurofibromatose, was eine genetische Erbkrankheit ist. Sarah hat einen Tumor.

Youtube/ matthew vanhorn

Der Tumor wächst in Sarah’s Gesicht, hat die rechte Seite befallen und daher verkrümmen sich die Partien um Auge, Nase und Mund immer mehr. Eine Operation ist möglich, aber Sarah ist noch zu jung dafür. Der Tumor selbst ist keine Gefahr, er ist gutartig, aber es kann zu unvorhergesehenen Blutungen kommen, wenn die Gefäße zu sehr belastet werden. Aber Sarah leidet unter ihrem Aussehen, mit jedem Jahr, das vergeht, wird es schlimmer.

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Aber nicht genug, das Sarah selbst weiß, dass sie anders aussieht, auch in der Schule muss sie täglich schlimmes durch machen. Ihre Eltern versuchen zu helfen, stoßen aber schnell an die Grenzen des Möglichen. Fiese Spitznamen und Beleidigungen sind an der Tagesordnung für das Mädchen, kein Lehrer unternimmt etwas dagegen. Auch wenn Sarah ihnen leid tut – angeblich sind sie machtlos.

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Sarah fängt an, Gedichte zu schreiben, so kann sie die Gefühle, welche sie unterdrücken muss, heraus lassen. Und dann kommt ihr die Idee, wie sie es allen, die sie jeden Tag beschimpfen und mobben zeigen kann. Sie dreht ein Video und stellt es auf Facebook. Darin erklärt sie, wie es ist, jeden Tag gemobbt und ausgegrenzt zu werden, wie es ist, als 16-jährige so leiden zu müssen.

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Seit sie 6 Jahre alt ist, ist jeder Tag in der Schule ein schrecklicher Tag für sie. Sie animiert die Menschen zu mehr Verständnis für alle, die anders aussehen. Es ist ein mutiger Schritt in die Öffentlichkeit, und er hat sich gelohnt. Denn es wurde besser, die Mitschüler sind nicht mehr so gemein zu ihr, bewundern sie für ihren Mut. Sarah wurde dann 17 Jahre alt – und kann endlich operiert werden. Gefährlich war das alles immer noch, aber sie hatte eine gute Chance. Heute sind ihre Lippen gerade, Sarah ist überglücklich. Sie weiß, dass sie auf ihre Weise wunderschön ist, sie liebt sich selbst.

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Quelle YouTube
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