So besiegst du den inneren Schweinehund entgültig.


Wer hat sie nicht? Gute Vorsätze für das Jahr. Abnehmen, sparen, aufhören mit dem Rauchen oder vielleicht einfach nur weniger Zeit vor dem Fernseher und mehr mit der Familie verbringen. Leider verfliegen die guten Vorsätze meistens nach kürzester Zeit, spätestens wenn das Arbeitsleben weitergeht und der innere Schweinehund aus dem Urlaub zurückkehrt. Oder wenn man aus den Augen verliert, was man doch unbedingt machen wollte. Doch Mithilfe dieser einfachen Regeln schaffst auch du es, dich endlich an deine guten Vorsätze zu halten!

Die erste Regel nennt sich das “Wenn-Dann-Prinzip”. Damit planst du ganz genau unter welchen Umständen, wo, wie und wann du etwas tun wirst. Statt dir zu denken “Ich will abnehmen”, schreibst du dir konkret auf: “Immer wenn es Dienstag 19 Uhr ist, jogge ich für 30 Minuten um den Block.” Dieser Trick funktioniert, weil er eine Bedingung schafft, mit der die Aufgabe, die du erledigen möchtest, verknüpft ist. Mache das mit allem, was du erledigen willst und du wirst sehen, dass du deine Ziele so viel einfacher erreichst!


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Der zweite Tipp ist ein Wort, das zu deinem neuen Lebensmotto werden sollte: Konsequenz. Einmal ist eben ganz und gar nicht keinmal. Genau das sagen sich nämlich auch Kriminelle: Zuerst klauen sie “nur” ein paar Kaugummis, dann ist es mal ein Buch, ein Spiel oder ein Handy. So werden langsam aber sicher Hemmungen abgebaut und die Reise endet nicht selten im Gefängnis. Das Ganze geschieht so häufig, dass es sogar einen Namen hat. “Slippery Slope” heißt das Phänomen, das jeder von uns kennt. Denn wer zum Beispiel aufhören will zu Rauchen und dann nur einmal eine kleine Ausnahme machen will, weil der Tag besonders stressig war, hat bereits verloren.

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Die meisten haben kein großes Problem damit, sich selbst zu belügen, Dinge aufzuschieben und anstrengende Vorsätze langsam zu vergessen. Doch niemand möchte vor seinen Freunden oder seiner Familie als Lügner dastehen und sich blamieren. Deswegen sollte man ihnen auf jeden Fall von seinem Vorsatz erzählen, um ein Gefühl der Verpflichtung zu schaffen. Wer trotzdem Angst hat, dass er es nicht schafft, kann sich mit seinen Freunden zusammen Strafen ausdenken – zum Beispiel kaufst du ihnen jedes Mal einen Burger, wenn sie dich beim Rauchen erwischen.

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Zuletzt solltest du dir selbst ganz genau klar machen, warum du dein Ziel erreichen willst und was du am Ende davon hast. “Ich möchte mich gesund ernähren und Sport machen, weil ich übergewichtig bin, mein Risiko für Diabetes hoch ist und ich mich attraktiver und fitter fühlen will.” Sei knallhart mit dir selbst, wenn es darum geht, welche schlimmen Folgen dein Versagen haben könnte. Überlege dir, wie viel Geld du für Zigaretten rauswirfst und welche Träume du dir stattdessen damit erfüllen könntest. Was wäre, wenn deine Oma nächstes Jahr stirbt und du sie trotz deines guten Vorsatzes nie besucht hättest? Wie würdest du dich dann fühlen? Sei hart aber ehrlich.

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Nun liegt es allein in deiner Macht, deine guten Vorsätze zu erfüllen. Halte dich einfach an diese vier Ratschläge und lass deinen inneren Schweinehund nicht gewinnen. Teile diese Tipps mit deinen Freunden und helft euch gegenseitig dabei, eure Träume zu erfüllen!

Quelle sciencealert
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