Das Geheimnis der Süßkartoffel


Süßkartoffeln sind lecker – und eine gute, nahrhafte und süße Alternative zu Kartoffeln. Ob sie auch gesünder sind? Viele vermuten das. Ursprünglich kommt die Süßkartoffel aus Mittel- und Südamerika. Es ist ein Nachtschattengewächs, wie auch die Kartoffel selbst, ist ein Windengewächs. 400 Arten Süßkartoffeln gibt es, die Farbe ist meist gelb bis orange, den Geschmack vergleicht man man meist mit einer Kartoffel oder einem Kürbis, nur etwas süßer. Gekocht, frittiert, gebacken oder als Püree sind die Süßkartoffeln leckerer als so mancher meint. Das ist aber nur ein Grund dafür:

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Süßkartoffeln haben mit den Kartoffeln gemein, dass sie Zink, Kalium und Vitamine liefern, aber Süßkartoffeln haben zudem einen höheren Anteil an Vitamin A, mehr Ballaststoffe und mehr Zucker. Zudem haben viele Sorten der Süßkartoffel einen niedrigeren glykämischen Index, der Blutzuckerspiegel wird reguliert, was vor allem bei Diabetes-Typ-2-Patienten hilfreich ist. Kartoffeln enthalten dafür mehr Vitamin C, Folsäure und Phosphor. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch Kartoffeln besser vermindert.


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In Süßkartoffeln werden auch lilafarbene Anthocyane gehalten, der Körper wird durch diese vor schädlichen freien Radikalen und Schwermetallen geschützt. Bei regelmäßigem Verzehr hilft es auch beim Reizmagen- und Reizdarm-Syndrom, auch eine Darmschleimhautentzündung wird besser. Die lila Pigmente helfen bei Leberschäden, wenn man sich zuvor zu viel Cholesterin zugeführt hat. Regelmäßiger Verzehr von Süßkartoffeln sollen sogar das Wachstum von Krebszellen in der Lunge, des Magens, der Brust hemmen. Und Entzündungen werden auch gemindert.

Flickr/ U-ichiro Murakami

Aber iss nicht zu viel davon. Denn sie enthalten auch Oxalsäure, mehr als 50 mg pro 100 g. Wenn die Oxalsäure im Körper kristallisiert, dann können leicht Nierensteine entstehen. Personen, die schon mit Nieren- und Gallenblasenproblemen zu kämpfen haben, sind besonders anfällig dafür. Auch Menschen, die unter einem empfindlichen Magen leiden, sollten vorsichtig sein, denn die süße Kartoffel kann leicht Magenschmerzen verursachen. Iss eine Süßkartoffel, so kannst du es ausprobieren. Wenn dein Bauch danach verrückt spielt, solltest du es in Zukunft besser lassen – denn es kann sich auch um eine Mannitol-Intoleranz handeln.

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Sie sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Aber im Übermaß sollte man sie nicht genießen, denn das kann schwere Folgen haben. Als Bestandteil einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung sind sie jedoch perfekt. Teile dies, um alle anderen darüber aufzuklären.

Quelle curejoy
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