Geburt

Noch nicht geboren, aber schon todkrank?

Tammy Gonzalez freut sich unbändig mit ihrem Mann – sie sind schwanger. Aber wie in vielen Schwangerschaften ist auch diese hier nicht ohne Stolperfallen, denn bei einem Routine-Check sieht der Arzt etwas auf dem grauen Ultraschallbild, das nicht so ist, wie es sein sollte. Das Ungeborene scheint eine Kaugummiblase zu machen – was nicht möglich ist. Also was kommt da aus dem Mund des Babys? Die “Blase” kann nichts Gutes bedeuten – und tatsächlich raten die Ärzte zu einer Abtreibung. Mehrere Tests werden gemacht, die Ergebnisse werden nicht besser.

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Die “Kaugummiblase” ist ein Teratom, eine seltene Krebserkrankung, die fast immer tödlich verläuft. Ein Tumor, der nur bei einer von 100.000 Schwangerschaften entdeckt wird. Bei diesem Baby sitzt der Tumor noch dazu im Mund; das Ungeborene wird laut den Ärzten daran sterben. Auch wenn es die Geburt und die Schwangerschaft übersteht, braucht es viele, viele Operationen, um ein einigermaßen normales Leben führen zu können. Die Ärzte sind sich sicher – eine Abtreibung ist das einzig Richtige. Tammy aber will ihr Kind nicht einfach so aufgeben und recherchiert zu Teratomen. Sie findet heraus, dass der Eingriff theoretisch auch im Mutterleib erfolgen kann, aber es wurde noch nie getestet.

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Die Ärzte sind von den Risiken für beide überzeugt, aber Tammy besteht auf diese Operation. Dr. Ruben Quintero entschließt sich schließlich, es zu wagen, und bereitet alles vor. Im Mai 2010 ist es so weit – und alles geht gut. Das Baby kann weiter wachsen, ohne den Tumor. Tammy wird weiter überwacht, aber am 1. Oktober 2010 kommt Leyna Mykaella Gonzalez auf die Welt – kerngesund und mit stolzen, glücklichen Eltern. Nur eine kleine Narbe am Gaumen erinnert an die schwierige Operation. Sie kann trinken, sie kann sprechen – ein kleines Wunder.

Youtube/MiroVeo’s channel

Heute ist Leyna sechs Jahre alt und immer noch gesund und glücklich. Ein hoffnungsloser Fall? Nein, ein liebes, aufgewecktes Kind.

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Baby kommt als alter Mann auf die Welt

Als ein Baby in einem Krankenhaus in Bangladesch zur Welt kommt, sind die Ärzte schockiert, denn so etwas haben sie noch nie gesehen. Die Haut des kleinen Jungen ist mit Falten und schwarzen Haaren bedeckt. Er sieht aus wie ein winziger alter Mann, nicht wie ein Neugeborenes! Zudem ist die Haut des Babys extrem rau und furchig, was zusammen mit den anderen Symptomen auf die Erbkrankheit Progerie hinweist. Der seltene Gendefekt führt dazu, dass erkrankte Menschen viel schneller alt werden, als sie eigentlich sollten. Das Video auf der nächsten Seite zeigt die Aufnahmen des Neugeborenen, das als alter Mann auf die Welt kam.

Nur eines von vier Millionen Babys leidet an Progerie. Leider verkürzt der Gendefekt die Lebenszeit erheblich, wodurch Betroffene meist im Teenageralter sterben. Das Neugeborene in dem Video ist allerdings, abgesehen von den äußerlichen Anzeichen der Krankheit, kerngesund. Seine Eltern Parul und Biswajit sind derweil stolz auf ihren Sohn, den sie als “Wunder-Jungen” bezeichnen. Der Vater erzählt glücklich: “Wir haben keinen Grund, enttäuscht über sein Äußeres zu sein. Als seine Eltern lieben wir ihn so, wie er auf die Welt kam. Meine Frau und ich sind überglücklich, unseren kleinen Sohn in die Familie aufzunehmen.”

Ich bin erleichtert, dass die Eltern ihr Baby trotz seines Erscheinungsbilds lieben. Auch wenn es kürzer sein wird als das der meisten Menschen, wird er sicherlich ein schönes und glückliches Leben haben! Teile die Geschichte dieses besonderen kleinen Jungen mit allen, die du kennst.

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Baby wird mit riesigem Wasserkopf geboren

Eigentlich sollte es der schönste Moment ihres gemeinsamen Lebens sein. Doch als Crysie und Ryan Grelecki zum ersten Mal ihr neugeborenes Baby sehen, steht ihnen die Angst ins Gesicht geschrieben. Der kleine Parker, auf dessen Geburt sie so sehnsüchtig gewartet hatten, leidet sowohl an Kraniosynostose, der vorzeitigen Verknöcherung seiner Schädelnähte, als auch an Hydrocephalus, einem sogenannten Wasserkopf. Aufgrund der Erkrankungen nimmt sein Gehirn nur 5% des Raumes in seinem Schädel ein. Eigentlich sollten es bis zu 95% sein.

Youtube/Children’s Healthcare of Atlanta

Um sein Leben zu retten, muss der Kleine noch in derselben Woche eine schwierige Operation überstehen, bei der die Ärzte seinen Kopf von der überflüssigen Rückenmarksflüssigkeit befreien. Zwei Wochen später darf er endlich mit seinen Eltern nach Hause gehen und beginnt seine langwierige Physiotherapie.

Youtube/Children’s Healthcare of Atlanta

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Es dauert einige Zeit, bis er endlich selbstständig sitzen kann, da sein Kopf immer noch relativ groß und schwer ist. Zur Freude und Überraschung seiner Eltern beginnt er danach aber gleich zu laufen, statt zuerst zu krabbeln. Die beiden Eltern sind den Ärzten, Therapeuten und Krankenschwestern des Kinderkrankenhauses in Atlanta unglaublich dankbar. Sie sorgten sich während der schweren Zeit liebevoll um Parker und sind mittlerweile fast schon Teil der Familie. Die Ärzte loben den tapferen Jungen: “Parker ist sehr stark, er musste so viel über sich ergehen lassen, aber trotz allem ist er immer glücklich.”

Youtube/Children’s Healthcare of Atlanta

Es dauerte 20 Monate, aber mittlerweile ist aus dem kleinen Baby ein fröhlicher Junge geworden, der gar nicht mehr aufhören kann zu reden und zu lachen. Mit seiner wunderbaren Familie im Rücken, startet er voller Tatendrang in sein Leben.

Youtube/Children’s Healthcare of Atlanta

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Was zuerst aussah wie ein Todesurteil für das Neugeborene, konnte dank der Ärzte und der heutigen Medizin noch einmal zum Gegenteil gewendet werden. Teile Parkers beeindruckende Genesung mit allen, die du kennst!

Quelle Little Things

Sie stellt ein Bikini-Bild online, weil sie etwas klar stellen möchte

Kürzlich stellte Rachel Hollins, eine dreifache Mutter aus den USA, ein Bikini-Bild der besonderen Art ins Netz. Das Foto versetzte Menschen auf aller Welt in Furore – aber aus einem ganz anderen Grund, als man jetzt vielleicht vermuten könnte. Innerhalb von Minuten teilten über 1000 Frauen das Bild und den ehrlichen Text, den sie darunter veröffentlichte. Nach 4 Tagen lag die Zahl der Shares sogar schon bei 350.000, einem Zuspruch, mit dem Rachel niemals gerechnet hätte. Die Mutter ist nicht nur Hausfrau, sondern leitet nebenbei auch noch eine Ratgeberseite im Internet, auf der sie neben Kochen, Fashion und Haushaltstipps auch viele allgemeine Tricks für ein schöneres Leben verrät. Doch als sie eines Tages ein ehrliches Bikini Foto veröffentlicht, endet das in einer Flut von Reaktionen.

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Hier sieht man Rachel mit einem ihrer Sprösslinge. Dabei handelt es sich bei dem Bild eigentlich um das typische Urlaubsfoto am Strand. Viel wichtiger als das Bild, das sie auf Facebook postete, war der Text, den sie dazu verfasste, denn er fand Anklang bei Müttern und Leidensgenossinnen aus aller Welt.

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“Ich habe Dehnungsstreifen und trage trotzdem einen Bikini. Ich habe einen Bauch, der immer schwabbelig sein wird, weil darin drei riesige Babys gewohnt haben – und trotzdem trage ich einen Bikini. Sogar mein Bauchnabel ist schlaff… (und dabei wusste ich früher nicht einmal, dass das überhaupt möglich ist!) aber ich trage einen Bikini. Ich trage ihn, weil ich stolz auf diesen Körper und jeden einzelnen Makel bin. Denn sie beweisen, dass ich das große Glück hatte, meine Babys selbst auszutragen und der labbrige Bauch zeigt, dass ich hart gearbeitet habe, um das Gewicht so gut wie möglich zu verlieren. Ich trage einen Bikini, weil der einzige Mann, dessen Meinung wirklich wichtig ist, weiß, was ich alles durchgemacht habe, um so auszusehen. Er ist genau der Mann, der mir täglich sagt, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hat als meinen Körper mit all seinen Makeln. Er sagt mir immer, wie sexy er mich findet. Frauen, was ihr tragt sind keine Narben, es sind die Streifen einer starken Tigerin, und ihr habt sie euch verdient. Zeigt euren Körper mit Stolz!”

Rachel ist immer noch völlig überwältigt von der Welle an Zuspruch, die sie erhielt: “Das Ganze verbreitete sich wie im Sturm! Mit ihrer Unterstützung und dem ganzen Zuspruch, den ich erhielt, gaben mir die Frauen das Gefühl, mit meinen Selbstzweifeln nicht alleine dazustehen. Jetzt hoffe ich, dass wir damit auch anderen Frauen helfen können, die in ihrer Unsicherheit und den negativen Gedanken zu ihrem Körper gefangen sind. Ihr könnt alle stolz auf euch sein!”

Facebook/TheChicSite

Gut, dass Rachel keine Angst hatte, dieses heikle Thema öffentlich anzusprechen. Nun hoffe ich, dass ihre Nachricht auch Frauen hierzulande erreichen kann – denn für die Zeichen ihrer Schwangerschaft sollte sich keine Mutter schämen müssen! Teile diese Geschichte deswegen mit allen, die du kennst.

Quelle Facebook

Schwangere bringt Vierlinge auf die Welt und verliert dabei zu viel Blut

Am 15. Januar 2015 gibt eine sehr stolze Erica Morales bekannt, dass sie um 17 Uhr am selben Tag vier Babys zur Welt bringen wird. Ein geplanter Kaiserschnitt, bei dem eigentlich kaum etwas schief laufen kann. Begonnen hat alles aber viel früher: Erica und ihr zukünftiger Mann Carlos lernen sich 2007 kennen, verlieben sich sofort ineinander. Obwohl Erica nur Englisch sprechen kann und ihr Mann nur Spanisch, beginnen sie eine Beziehung und bringen sich gegenseitig ihre Sprache bei. Dank ihrer Liebe funktioniert alles wunderbar. Dann wird endlich geheiratet, sofort versuchen sie, Eltern zu werden. Und es klappt erstaunlich schnell und gut:

Facebook/Erica Morales

Leider endet die erste Schwangerschaft in einer Fehlgeburt; dann vergeht einige Zeit, bis der Arzt auf dem Ultraschall gleich vier schlagende Herzen fest stellt. Ihr Wunsch wurde erfüllt, und das gleich vier Mal! Ihre Babys sind auf dem Weg, jetzt müssen nur noch passende Namen her. Sie entscheiden sich: Carlos Junior soll der einzige Junge heißen, zwei der Mädchen werden die Namen Tracy und Paisley tragen. Bei dem letzten Mädchen können sie sich nicht entscheiden und warten bis nach der Geburt.

Facebook/Erica Morales

Facebook/Erica Morales

Nach 7 Monaten bekommt Erica Wehen – viel zu früh. Sie informiert Carlos über SMS, wird schnell in ein Krankenhaus gebracht. Der Vater ist auf dem Weg zu ihr, die Ärzte entscheiden sich in der Zeit für einen Kaiserschnitt um allen möglichen Problemen vorzubeugen. Bald werden sie ihre vier Babys im Arm halten – die Vorfreude und Nervosität ist kaum auszuhalten.

Facebook/Erica Morales

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Dann ist es soweit: Carlos darf seine Frau wieder sehen, er hält vorsichtig ihre Hand. Erica ist völlig erschöpft, als sie aufwacht – und dann geht doch noch alles schief. Sie ist an Monitore angeschlossen, die ihre Vitalzeichen überwachen, und diese spielen komplett verrückt. Ärzte und Krankenschwestern stürmen herbei, Carlos wird hinaus gebeten. Und dann …

Facebook/Erica Morales

Facebook/Erica Morales Memorial Page

… überbringen die Ärzte Carlos die Nachricht, dass seine Erica an einem Blutverlust verstorben ist. Seine Welt bricht zusammen. Es war doch alles in Ordnung! Und jetzt ist sie für immer fort.

Facebook/Erica Morales

Twitter/Cosmopolitan

Der junge Vater ist allein und völlig am Ende. Der schönste Moment in seinem Leben wurde sein schlimmster Albtraum. Aus Liebe zu seiner Frau zieht er die Babys auf, ist bei ihnen. Sie geben ihm die Kraft, die er braucht, um diese Zeit zu überstehen. Erica hat einen Brief hinterlassen: Sie möchte, dass er die Babys zweisprachig aufwachsen lässt, sie sollen studieren und einen guten Job bekommen. Carlos kämpft darum. Er nennt die Kinder wie abgemacht Carlos Junior, Paisley, Tracy – und zu Ehren ihrer Mutter Erica.

Facebook/Erica Morales Memorial Page

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Teile diese wundervolle Geschichte voller Elternliebe.

Quelle Facebook

Frau denkt, sie bekommt Drillinge, bis DAS passiert.

Kimberly Fugate ist 42 Jahre alt, hat eine Tochter, einen Mann, Craig, lebt ein eigentlich ganz normales Leben. Bis sie eine Nachricht erhält, die sie aus der Bahn wirft: Sie ist nochmal schwanger. In der 13ten Woche. Das Paar hatte nicht mehr damit gerechnet, nochmal ein Baby zu bekommen. Aber damit nicht genug, denn der Arzt zählt drei Herzschläge. Das Baby hat keine drei Herzen, nein, Kimberly bekommt drei Babys. Im relativ hohen Alter noch Drillinge zu bekommen grenzt an ein medizinisches Wunder. Ohne künstlichen Eingriff oder Hormone ist diese Wahrscheinlichkeit noch geringer. Sie richten alles für die drei Babys ein, nach 6 Monaten ist klar, dass die drei auf die Welt drängen. Bei der Geburt erleben sie aber alle eine Überraschung.

Facebook/Fugate Quadruplets

Drei süße Mädchen waren auf der Welt, als der Arzt mit einem Mal rief: “Noch mehr Füße!” Wie, noch mehr Füße? Wo kamen die her? Die Ärzte haben doch von Drillingen geredet – und drei Mädchen waren da! Aber das vierte Baby war dann zum Glück das letzte. Vier Neugeborene – die Eltern waren geschockt.

Facebook/Fugate Quadruplets

Facebook/Fugate Quadruplets

Wer kann es ihnen auch verübeln. Schon Drillinge sind unglaublich, aber Vierlinge? Jeder Tag muss erst mal einzeln verarbeitet werden, denn so viel neues Leben muss auch erst mal im Alltag untergebracht werden.

Facebook/Fugate Quadruplets

Facebook/Fugate Quadruplets

Bei der Untersuchung der Mädchen wird aber klar: Die Mädchen sind eineiige Zwillinge. Das ist sehr, sehr selten, zumal die Wahrscheinlichkeit bei 1:729.000 liegt. Bei eineiigen liegt die Wahrscheinlichkeit sogar nur bei 1:13.000.000. Es ist wahrscheinlicher, dass man vom Blitz erschlagen wird. Als der Arzt der Familie davon hörte, konnte er es auch nicht fassen. Die kleinen Mädchen verbringen noch einige Zeit im Krankenhaus. Erst Wochen nach der Geburt dürfen sie endlich nach Hause. Kimberly gewöhnt sich langsam in den ungewöhnlichen Alltag ein. Ihre große Tochter hilft ihr viel.

Facebook/Fugate Quadruplets

Eine große Überraschung hat sich für Kimberly und Craig in großes Glück verwandelt, auch wenn das Chaos Einzug in ihr geordnetes Leben genommen hat.

Facebook/Fugate Quadruplets

Teile diese vier süßen Überraschungen!

Quelle Facebook

Ein wunderbares Projekt hilft ungewollten Babies.

In den ersten Tagen seines Lebens ist für ein neu geborenes Baby vor allem eines wichtig: Die liebevolle Fürsorge seiner Eltern. Durch den körperlichen Kontakt zu ihren Bezugspersonen stellen Babys die erste und wichtigste Bindung in ihrem Leben her. Aber was, wenn ein Kind ungeliebt zur Welt kommt und niemand es haben will? Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die überforderten Eltern ihr Neugeborenes zur Adoption freigeben wollen. Während Babys hierzulande in solchen Fällen deutlich zu kurz kommen und möglicherweise lebenslange Schäden davontragen, gibt es in den USA und in England nun ein besonderes Programm namens “Zwischenzeitspflege”, das auch ungewollten Kindern Liebe und körperliche Nähe schenken soll. Was dieses Programm genau ist?

Flickr/Danielle Nelson

Dabei kümmern sich Menschen ehrenamtlich um die Neugeborenen, bis die Eltern sich sicher sind, ob sie das Kind weggeben oder doch behalten wollen. Das Ganze dauert manchmal über einen Monat, aber nur in wenigen Fällen mehr als 6 Wochen. Währenddessen bekommen die Pflegeeltern von der Vermittlungsagentur alles gestellt, was das Baby zum Leben braucht. Natürlich ist es etwas traurig, wenn die Ersatzeltern “ihr” Baby nach ein paar Wochen wieder weggeben müssen. Es ist aber gleichzeitig eine wertvolle Erfahrung und eine Möglichkeit für Unentschlossene, ins Leben als Eltern hinein zu schnuppern. Die biologischen Eltern dürfen ihr Kind die gesamte Zeit über besuchen, nicht zuletzt um ihnen bei ihrer Entscheidung zu helfen. Am meisten profitieren von dem Angebot aber die Babys selbst, denn sie erhalten so vom ersten Tag an die Zuneigung und Nähe, die sie so dringend brauchen. Es ist schade, dass es dieses Programm noch nicht in Deutschland gibt, denn ich bin mir sicher, dass auch hier viele Neugeborene davon profitieren könnten. Wenn du derselben Meinung bist, dann teile den Artikel mit allen, die du kennst!

Quelle Huffington Post

So sieht ein Baby direkt nach der Geburt aus

Diese Bilder zeigen den schönsten und wichtigsten Augenblick im Leben einer Mutter. Denn was hier für immer auf Film gebannt ist, sind die ersten Sekunden mit ihrem Baby, kurz nachdem es das Licht der Welt erblickt. Begleitet werden die Frauen dabei von dem Papa, Geschwistern oder auch Ärzten, die sich alle um die Gesundheit ihres neuen Schützlings sorgen. Die Fotos, die dabei entstehen, sind einzigartig und atemberaubend. Es ist unglaublich schön, zu sehen, wie eine Familie wächst und ein neues Mitglied in ihre Reihen aufnimmt. Momente voller Glück und Liebe:

Facebook/Jennifer Mason Photography

Facebook/ Lane B Photography
Facebook/Bee Photography and Events

Facebook/ Bonnie Bee Photography and Events

Facebook/ Bonnie Bee Photography and Events
Facebook/Blossom and Bloom Photography – Lifestyle Photographer

Facebook/Francesca Marchese Photography

Facebook/Public Kiss Photography
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Facebook/Rachel Demand Photography

Facebook/Jennifer Mason Photography
Facebook/ Public Kiss Photography

Facebook/Public Kiss Photography

Beim Anblick dieser Bilder bekommt garantiert jeder Gänsehaut. Man sieht den Familien die Erleichterung und Freude über ihr neues, gesundes Familienmitglied sofort an – das ist, als würde die Welt für einen wunderschönen Augenblick stehen bleiben! Teile diese einzigartigen Aufnahmen mit allen, die du kennst.

Quelle hefty

Baby kommt viel zu früh auf die Welt

Es war Tanja Anitucais zweite Schwangerschaft. Die Mutter war überglücklich und konnte die Geburt kaum erwarten – bis die Ärzte im sechsten Monat bei einer Untersuchung etwas Schreckliches feststellten: Tanjas Baby war lebensbedrohlich unterversorgt. Die Eltern standen nun vor der schweren Entscheidung, ihr ungeborenes Kind in der 23. Woche per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen oder ihr Kind im Mutterleib sterben zu lassen. Das Risiko bei dem Kaiserschnitt war groß, aber Tanja und ihr Mann sahen keinen anderen Weg. “Wagen wir es”, entschied die Schwangere.

Tanja Anitucai

Es ist am Samstag, den 24. September 2011, als die Ärzte des St. Elisabeth-Krankenhaus in Bochum Tanjas kleine Tochter ans Licht der Welt bringen. Zu der Zeit wiegt das Baby gerade einmal 370 Gramm, bei einer winzigen Größe von 25 Zentimetern. Somit ist es das kleinste Frühchen, das in dem Krankenhaus jemals lebendig geboren wurde.
Seine ersten Wochen verbringt die kleine Emmely-Maja in einem Brutkasten, während ihre Eltern sie nicht einmal berühren dürfen. Ihre Haut ist dünner als Papier und könnte bei jedem Kontakt verletzt werden. Doch Tanja hatte sich schon im Vorfeld gut auf die Risikogeburt vorbereitet und bleibt trotz des erschreckenden Anblicks ihres Babys stark.

Tanja Anitucai

Tanja Anitucai

Erst im Oktober ist es endlich so weit: Die beiden liebenden Eltern dürfen ihre Tochter zum ersten Mal vorsichtig in den Arm nehmen. Auf die lebenserhaltenden Gerätschaften, an die sie angeschlossen ist, ist Emmely-Maja allerdings noch immer angewiesen. Trotzdem scheint sie die Nähe zu ihren Eltern zu genießen. Erst Monate später, im Februar 2012, darf Tanja ihre Tochter endlich mit nach Hause nehmen. Ein weiteres Jahr lang überwacht ein Monitor ständig die Lebensfunktionen des geschwächten Babys – keine leichte Zeit für die Eltern. Zu allem Unglück muss ihre Kleine auch noch zwei Operationen überstehen, leidet an mehreren Infekten und einer gefährlichen Lungenerkrankung. Doch obwohl Emmely-Maja so zerbrechlich wirkt, ist sie ein aktives und glückliches Kind. Abgesehen von ihren Eltern passt auch ihr großer Bruder Florian gut auf sie auf.

Tanja Anitucai

Tanja Anitucai

Mittlerweile hat die Familie diese schlimme Zeit zum Glück überstanden und freut sich schon jetzt auf den fünften Geburtstag von Emmely-Maja! Ich wünsche ihr von ganzem Herzen alles Gute und viel Liebe und Kraft für die Zukunft. Teile diese berührende Geschichte mit allen, die du kennst.

Quelle WAZ

Das Tagebuch einer Hebamme

Wenn man (also Frau) schon mal mit einem Mann im Kreißsaal war, dann weiß man, dass er nicht immer nützlich ist. Oft genug sind Männer Ablenkung, sie nerven oder stehen im Weg – außerdem sind sie ja auch an der ganzen Situation schuld und viele Frauen denken, sie sollten eigentlich da liegen. Für die werdenden Mütter sind die meisten Männer nicht hilfreich, für das Klinikpersonal und die Hebammen oft genug ein Grund für Erheiterung. Jetzt hat eine Hebamme aus dem Nähkästchen geplaudert – und es ist kaum zu fassen, was die Männer im Kreißsaal alles treiben. Jana Friedrich heißt die Hebamme und sie hat eine lange Berufslaufbahn in Berlin hinter sich. Aus täglicher Erfahrung weiß sie, dass selten eine Geburt wie geplant verläuft. Sie hat angefangen, einen Blog zu schreiben, um von all den skurrilen Vorkommnissen zu erzählen. Zudem möchte sie interessierten Väter zeigen, was man im Kreißsaal macht – und was besser nicht:

#1 Er saß mit einer Excel-Tabelle da. Er saß in der Ecke, hat die Wehen seiner Frau in der Tabelle im PC aufgezeichnet. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht fühlte er sich hilflos und wollte aktiv an der Geburt teilhaben, aber Sinn hat es nicht gemacht. Er schrieb auf, wie lange jede Wehe dauerte, wann sie kam, wann sie fertig war, wie stark sie war. Er brachte seine Frau damit zur Weißglut. 

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#2 Ein anderer Vater hat sich sehr nah an seine Frau heran gewagt. Nicht am Kopf, um sie zu stützen, nicht neben ihr, um ihre Hand zu halten, sondern vorne, um alles zu sehen – wobei das auch nicht allzu viele machen. Er hatte eine Kamera dabei und filmte alles ganz genau. Bis endlich der Kopf zu sehen war – dann war er erschrocken, wie groß dieses Köpfchen doch war. Seine Frau flippte bei diesem Kommentar völlig aus – verständlich.

#3 Bei einer Frau war schon alles zu weit. Es war ihre zweite Geburt; eine PDA, die Peridualanästhesie, eine Betäubung zur Hilfe gegen die Schmerzen, konnte nicht mehr gelegt werden. Der Mann meinte: “Das ist nicht schlimm, die schafft das schon, sie soll sich eben nicht so anstellen.”

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#4 Auch Fachleute können hinderlich sein. Nach einer Geburt wird oft ein Tampon gelegt, wenn die Mutter gerissen ist und genäht wurde, damit nicht alles voll geblutet wird. Diesen Tampon nennt man dann Mops. Die Ärztin, welche die Frau genäht hatte, sagte zu ihr: “So, und jetzt rein mit dem Mops.” Diese wurde sehr unsicher und fragte: “Der ist doch gerade raus?!”

#5 Wenn eine Frau die werdende Mutter begleitet, kann das sehr helfen. Es gibt eben Paare, die sehr gut miteinander arbeiten und andere, die damit völlig überfordert sind. Oft macht der Mann die Frau auch nervös, während eine Freundin oder eine weibliche Verwandte eher beruhigend wirkt. Manchmal schicken wir den Mann auch raus, damit er sich einen Kaffee holt und die Frau ruhiger wird. Fast immer hilft es und die Geburt geht weiter voran. In Ohnmacht fallen nur wenige. Und die, bei denen es passiert, die werden erst mal liegen gelassen – wenn man sicher ist, dass sie stabil sind und nicht im Weg liegen.

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#6 Aber es gibt auch Väter, welche die Ärzte und Hebammen stören. Uninformiert, unvorbereitet, Angst, das sind die schlimmsten Kombinationen. Wenn die Frau meint, sie schaffe das nicht, dann hilft er ihr nicht, sondern schreit meist das Personal an. Fast jede Frau äußert so einen Satz. Sie weiß, es muss raus, es kann eigentlich nichts passieren, alle sind da, um zu helfen, aber dieser Satz fällt immer.

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#7 Als Tipp kann man mitnehmen, dass man der Frau gut zureden sollte, dabei sein sollte, die Hand halten sollte. Als Mann kann man nicht mehr helfen, die Frau braucht nur eine vertraute Person um sich, die sie auch mal anschreien kann. Man(n) kann noch dafür sorgen, dass sie genug zu trinken hat, Decken, Fenster auf oder zu, Musik, Zärtlichkeiten.

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Quelle Focus