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Familien, die mit Löwen leben

Wir wissen ja, dass viele Schauspieler ein eher merkwürdiges bis bizarres Leben führen und sich nicht gerne in Vorstellungen zwängen lassen. Aber Tippi Hedren, die Mutter von Melanie Griffith, lebte mit ihrer gesamten Familie inmitten einem Rudel Löwen. Dutzende dieser Tiere waren mit den Kindern und den Erwachsenen im Alltag unterwegs, sie versorgten die Großkatzen in ihrem Haus in Sherman Oaks in Kalifornien. Klar, die großen Tiere sind süß und sehen kuschelig aus – aber es sind auch Raubtiere, die manchmal einfach ihrem Instinkt gehorchen.

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Noell Marshall war Tippis Mann, und sie wurden zu dieser Lebensweise inspiriert, als sie bei Dreharbeiten in Afrika eine wunderbare und lebensverändernde Erfahrung gemacht haben. Sie bereisten viele Naturschutzgebiete, waren von einem verlassenen Herrenhaus in Mosambik fasziniert – in dem sie über etwa ein Dutzend Löwen gestolpert sind. Dadurch haben sie sich dafür entschieden, ein 11jähriges Abenteuer zu verfilmen – der Film ‘Roar’ entstand. Es ist ihr Leben mit den großen Katzen.

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Die Löwen lebten unter dem gleichen Dach, schliefen mit den Kindern im Bett, im speziellen die Jungen waren ständig um die Kinder herum. Ein Risiko sahen sie damals nicht. Und dann passierte etwas, was die Dreharbeiten gefährlich machten. Es waren über 70 Angriffe in den Jahren, alle auf die Crew und die Besetzung, alle dokumentiert, denn die Kameras liefen ja ununterbrochen. Einige riskierten im wahrsten Sinn des Wortes Leib und Leben. Der Filmemacher Jan de Bont wurde am Kopf verletzt, kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik – er verlor einen Teil seiner Kopfhaut. Tippi selbst erlitt einen Beinbruch und ebenfalls Kopfverletzungen. Auch Melanie musste mit 50 Stichen im Gesicht genäht werden und benötigte danach rekonstruktive Chirurgie. Der Vater, John Marshall, wurde in den Schädel gebissen und landete im Krankenhaus. Ein Fall von Wundbrand ist auch belegt.

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Aber niemand starb. Es war dumm, den Film zu machen, gibt John Marshall selbst zu, und zeigt sich heute noch erstaunt, dass alle überlebt haben. 11 Jahre, Dutzende Nahtod-Erfahrungen, 17,5 Mio. $ an Kosten – und das Film floppte, er spielte nur etwas über 2 Mio. $ ein. Das ‘Variety Magazin’ war überzeugt, dass es einer der Filme war, welche die meisten Katastrophen aufzeigten. In den 1970er Jahren wurden die Bilder des Filmes abgedruckt.

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Dies ist der Trailer des Filmes ‘Roar’:

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Quelle YouTube