Tragödie

Familie muss umziehen, weil Tochter extrem gemobbt wird

Was mit Tayla in ihrem bisherigen Leben passiert ist, kann man nicht in Worte fassen. Es war so schlimm, dass sie sich bereits einmal das Leben nehmen wollte. Jeder Erwachsene wäre an diesen Umständen zerbrochen. Die Schüler der Dysart State School in Queensland, Australien haben sich ein gemeinsames Opfer ausgesucht – Tayla. Vom ersten Tag an wurde sie bespuckt, bestohlen, geschubst und gemobbt. Tag für Tag hört sie Dinge wie “Töte dich doch einfach, ertränke dich – du bist jedem egal. Erstech’ dich einfach.” Aber damit nicht genug:

Youtube/SBS2Australia

Freunde enttarnten sich nach wenigen Augenblicken als Verräter, nur um an ihre Handynummer zu kommen. Der SMS-Terror ging los. Die kleine Tayla hat Angst in die Schule zu gehen, weil sie täglich Morddrohungen erhält.

Was zunächst wie ein Hoffnungsschimmer schien, entpuppte sich als komplettes Gegenteil: Weil sich Taylas Mutter bei der Schulverwaltung beschwerte, wurde das Mädchen während den Pausen als “Hilfe” in ein Zimmer gesperrt, um “beschützt” zu werden. Für sie war das wie eine zusätzliche Strafe für… nun ja, für nichts.

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“Tayla ist an ihrer Situation selbst Schuld”, meinte der Direktor. “Sie wird gemobbt, weil sie seltsam ist”, fuhr er fort. Tayla fing an, die Tyrannen auf Zeichnungen festzuhalten. Sie zeichnet ihre eigene Leiche. An Essen denkt sie seit Tagen nicht mehr. Nichts schien zu helfen, selbst die Beratungsstellen und Therapien nicht.

Ihre Verzweiflung bringt sie zum Erstellen einer Online-Petition: “Ich weiß nicht, zu wem ich mich noch wenden kann. Ich gehe durch die Hölle. Bittet meine Schule darum, diese Mobber zu stoppen. Fordert unsere Politik auf, sich zu bewegen. Die Schule rührt keinen Finger.”

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Mehr als unglaubliche 10.000 Menschen werden auf ihren Hilferuf aufmerksam. Sie unterstützen sie und teilt ihre Erfahrungen mit anderen Kindern, die ebenfalls gemobbt werden. Die Reaktion der Mitschüler konnte sie sich ausmalen: Sie musste nämlich noch mehr Prügel als sonst wegstecken. Wochen nach der Petition machte sie den ersten Suizid-Versuch. “Ich wollte diese Hölle verlassen und nie mehr wiederkehren”, sagt sie.

Auf die Schulverwaltung konnte man nicht zählen. “Sie taten nichts, um meine Kleine zu beschützen”, sagt Kali. Um sie zu schützen, sieht sie sich gezwungen, umzuziehen. “Wenn wir hier bleiben, stirbt sie. Ich bin mir da sicher.” Laut dem Jugendamt war die Sache so ernst, dass sie auf Anraten des Amtes umgehend die Stadt verlassen sollten. Zunächst kamen sie bei ihren Eltern unter. Die Zeit scheint die Wunden schon etwas zu heilen. Tayla weiß, dass sie von ihrer Familie bedingungslos geliebt wird. Kali und Taylas Brüder sind bereit, in einer neuen Stadt ein neues Leben zu beginnen.

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Hoffentlich verliert sie das Vertrauen zu den Menschen nicht komplett, nur weil sie von einer Horde Tyrannen verstoßen und erniedrigt wurde. Viel Glück und alles Gute weiterhin, Tayla.

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Quelle Facebook