Mädchen wird von Haar-Farbe vergiftet


15 Jahre ist Dinya Rasool, sie lebt mit ihrer Familie in Wales, Großbritannien. Das junge Mädchen möchte auf einer Party besonders hübsch aussehen und möchte ihre Haare aufgrund dessen in ein knalliges Rot verwandeln – das heißt, sie möchte ihre Haare färben. Sie kauft die handelsübliche Farbe, Millionen Menschen verwenden diese Marke. Hast du dir schon einmal einen der Packungsbeilagezettel genauer angeschaut? Das solltest du vielleicht, denn da steht ein Satz, der dich das Leben kosten kann, wenn du ihn nicht befolgst. Und dann macht sie diesen einen, entscheidenden Fehler, der sie beinahe umbringt:

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facebook/Dinya Dlear Rasool

Wer führt auch schon einen Allergietest an einer kleinen Hautstelle durch? Ich glaube, kaum jemand. Dabei ist es Schritt 1 auf der Packungsbeilage – nach dem Auftragen der Farbe soll man eigentlich 48 Stunden warten, bevor man die Farbe auf die Haare aufträgt, damit es zu keiner großen, allergischen Reaktion kommt. Dinya trägt die Farbe auch sofort auf die Haare auf, folgt ansonsten peinlich genau den Anweisungen der Packungsbeilage, spült die Farbe nach einer halben Stunde also wieder ab. Am nächsten Morgen steht sie auf, schaut in den Spiegel und ist geschockt. Ihr Gesicht ist schlimm angeschwollen, ihr rechtes Auge kann sie nicht mehr öffnen. Panisch ruft sie nach ihrer Mutter.


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Sofort wird Dinya ins Krankenhaus gebracht, ihr Gesicht bringt dort ein kleines Kind zum Weinen. Das gesamte Gesicht brennt, sprechen ist kaum möglich, ihr Kopf fühlt sich an, als würde er explodieren. Eine klassische, allergische Reaktion auf das Haarfärbemittel. Die Ärzte reagieren schnell, Allergiemittel, Morphium, die Symptome gehen langsam zurück. Ihr Kopf ist immer noch auf die Größe einer Melone angeschwollen, ihre Freunde erkennen die junge Frau nicht.

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Dinya wartet 3 Jahre, bevor sie sich wieder traut, ihre Haare zu färben. Erst mit 18 versucht sie es erneut, mit Allergietest und einem Mittel ohne Ammoniak. Ihre Mutter und die Ärzte raten ihr ab, aber der Allergietest ist negativ. 48 Stunden und keine Reaktion, obwohl sie es hinter ihrem Ohr durchgeführt hat.

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Sie färbt sich die Haare – und dann fängt das jucken an. Sofort spült Dinya die Haare aus, aber es ist zu spät. 4 Stunden später ist ihr Gesicht wieder schrecklich angeschwollen. Wie vor 3 Jahren werden wieder die Allergiemittel angewendet – und zeigen keine Reaktion! Voller Panik, fast blind, mit schwerer Atemnot, kommt Dinya im Krankenhaus an. Niemand weiß ihr zu helfen.

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Eine volle Ladung Schmerzmittel und Steroide später wird sie überwacht. Nach 6 Stunden kann Dinya langsam wieder die Augen öffnen, 3 Tage nach der allergischen Reaktion darf sie wieder nach Hause. 6 Wochen danach hat sie immer noch mit einem schmerzhaften Hautausschlag zu kämpfen. Nur durch das schnelle Reagieren dieser Ärzte im Krankenhaus hat Dinya überlebt.

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Jetzt schlägt auch endlich der Allergietest auf einen der Stoffe an: Phenylendiamine, nur ist dieser Stoff in fast allen Haarfärbemitteln enthalten. Zudem auch in vielen Kosmetika. Eigentlich ist es verboten, da es bei vielen Menschen Allergien auslösen kann – nur eben nicht in Großbritannien. Dinya wird aber so oder so nie wieder versuchen, ihre Haare zu färben.

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Und wer kann es ihr verübeln? Diese Allergie tritt nicht immer beim ersten Mal färben auf, oft hat man schon einige Male gefärbt, vielleicht auch einige hundert Male, bis sie sich zeigt. Teile den Beitrag, um auch andere zu warnen!

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